Das Projekt TaBuLa (Testzentrum autonome Busse im Kreis Herzogtum-Lauenburg) ist nun endlich auf Lauenburgs Straßen unterwegs. Dem inzwischen in seinem endgültigen Design gestalteten autonomen Bus wird durch Ingenieure des französischen Herstellers Navya seine Linienroute „beigebracht“.


 

Vorbereitung des Betriebs in Lauenburg

Vor den ersten Fahrten mit Fahrgästen ab Herbst 2019 wird das allradgetriebene Elektro-Shuttle TaBuLa seit Ende Juli auf den späteren Betrieb in Lauenburg vorbereitet.

Auf mehreren Einmessfahrten soll das mit einer Vielzahl an Sensoren ausgestattete Fahrzeug die Streckenführung und die Umgebung der künftigen Linienroute erlernen, um die Strecke später auch ohne Eingreifen des Begleitpersonals zu bewältigen. Dabei werden vor allem die GPS- sowie die Messdaten der anderen Sensoren an jedem Punkt der Strecke gespeichert, um diese später als „Soll-Daten“ mit den jeweils aktuellen Verhältnissen während der Fahrt abgleichen zu können.

Während der späteren Testphase mit Fahrgästen werden Mitfahrten im TaBuLa Shuttle übrigens kostenlos sein.

 

Panoramaansicht des neuen Fahrzeugs - Foto: TUHH, Tyll Diebold

Panoramaansicht des neuen Fahrzeugs – Foto: TUHH, Tyll Diebold

 

Hintergründe zum Projekt

Das Projekt TaBuLa wird von den beiden Projektpartnern, dem Kreis Herzogtum Lauenburg und der TUHH, getragen und finanziell vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen des Forschungsprogramms zur „Automatisierung und Vernetzung im Straßenverkehr“ (AVF) mit 1,9 Mio Euro gefördert. Die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH (VHH) ist als Betreiberin des Busses an dem Projekt beteiligt. Weitere Unterstützer sind die Stadt Lauenburg/Elbe, die Versorgungsbetriebe Elbe GmbH (VBE), Siemens Mobility GmbH und das Büro autoBus.

 


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