Autonomes Fahren

Kann ein autonom betriebenes On-Demand-Angebot dazu beitragen, die Strecke der „ersten und letzten Meile“ besser zu erschließen? Und wie kann ein „fahrerloses“ Shuttle die Attraktivität des ÖPNV steigern? Mit diesen Fragen befasste sich vhh.mobility als Partner in verschiedenen Projekten.

Autonomer On-Demand-Verkehr mit ahoi

Bei vhh.mobility ergänzen wir unseren städtischen On-Demand-Shuttle-Service hvv hop um 20 autonome Fahrzeuge. Im Projekt ahoi – das steht für „Automatisierung des Hamburger On-Demand-Angebots mit Integration in den ÖPNV“ – sollen die Bausteine „On-Demand“ und „autonomes Fahren“ in einem europaweit einzigartigen Anwendungsfall miteinander verknüpft werden.

Ziel des Förderprojektes ist es einen On-Demand-Betrieb mit einer gemischten Flotte aus autonom und manuell gesteuerten Fahrzeugen im öffentlichen Straßenraum zu entwickeln und unter realen Bedingungen im Hamburger Stadtteil Harburg zu testen.

Abgeschlossene Forschungsprojekte

Im Raum Hamburg-Bergedorf wurde im Rahmen des ITS Weltkongresses im Oktober 2021 ein Feldversuch mit autonom fahrenden Shuttle-Prototypen durchgeführt. Die Shuttles trugen den Namen „emoin“, das steht für „Mobility-on-Demand im Norden“. Das rote e wurde abgeleitet von der Marke elexity, unter der vhh.mobility alle Aspekte der E-Mobilität im Unternehmen zusammenfasst.

Bei emoin kamen drei Prototypen-Fahrzeuge des Herstellers EasyMile zum Einsatz, die von Sicherheits- und Beobachtungspersonal begleitet wurden. Im Projekt war vhh.mobility für den Betrieb verantwortlich, stellte das Personal und koordinierte den Betriebsablauf. Beteiligt am Projekt waren zudem die Continental AG, die EasyMile GmbH, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. sowie die DEKRA Automobil GmbH.

Nach sechs Wochen hat das Forschungsprojekt emoin den Probebetrieb Ende Oktober 2021 planmäßig eingestellt.

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Im Rahmen des Projektes TaBuLa entstand in Lauenburg/Elbe eine Testumgebung für den Einsatz von automatisierten und vernetzten Fahrzeugen im öffentlichen Nahverkehr. Auf einer Teststrecke wurden unter realen Bedingungen autonome Busverkehre erprobt, wobei auch die Interaktion mit potenziellen Fahrgästen und anderen Verkehrsteilnehmer*innen eine wichtige Rolle spielte. Ziel des vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) initiierten Forschungsprogramms war es, sogenanntes autonomes Fahren soweit zu erforschen, dass der Regelbetrieb im Alltag stattfinden kann.

Im Rahmen des Forschungsprojekts TaBuLa kamen zwei automatisierte, elektrische Kleinbusse des Herstellers NAVYA mit einem Allradantrieb zum Einsatz. Damit die Fahrzeuge auf dem geplanten Rundkurs ihren Betrieb aufnehmen konnten, wurden die Strecken im Vorwege digital kartiert. Im Anschluss konnten die Busse entlang einer virtuellen Schiene mit bis zu 18 Stundenkilometern fahren.

Das Projekt wurde Ende November 2021 abgeschlossen.

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