Buswerbung

Buswerbung 2018-05-29T16:44:13+00:00

Werbung auf dem Bus

Sie wollen mit Ihrer Werbung 24 Stunden am Tag in der Metropolregion Hamburg präsent sein? Jeder der über 500 Linienbusse der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH (VHH) legt täglich ungefähr 200 Kilometer zurück und erreicht so jedes Jahr Millionen von Menschen.

Ob Ganzgestaltung, Teilgestaltung, Traffic Board (18/1), Seitenscheibenplakate, Fahrertrennwandflächen oder vieles mehr: Unser Partner Verkehrswerbung Lloyd Schiffmann berät Sie zu den vielen Möglichkeiten, auf und in den Bussen der VHH zu werben.

Ihre Werbemöglichkeiten am bzw. im Bus

Historischer Rückblick: Buswerbung in Hamburg

Werbung gibt es in fast allen Medien. Ob als gedruckte Anzeige in der Zeitung, als Plakate in der Stadt, als Werbespot im Fernsehen oder bei YouTube, im Radio oder in Social Media bei Facebook, Instagram und Co. Auch auf Verkehrsmitteln wird geworben – und das schon zu einer Zeit, als es noch lange kein Internet gab und Werbung im Fernsehen Seltenheitswert hatte.

Die Werbung der 50er Jahre

Schon in den Anfangstagen des Busverkehrs gab es Plakate im Bus oder Anzeigen in den Fahrplanbüchern. In den frühen 1950er Jahren wurden auch bei der VHH, bzw. ihren Vorgängerunternehmen, die Außenflächen der Busse für Werbung genutzt.

Damals wurde die Werbung noch lackiert. Schriftenmaler mit Pinsel und Spritzpistole bewiesen bei der Bemalung handwerkliches Geschick. Entsprechend lange trugen diese Busse die Werbung – manchmal ein ganzes Busleben lang. Die Platzierung der Reklame war klar definiert. Sie verlief seitlich unter den Fenstern sowie auf dem Heck. Diese Werbeform gibt es noch heute und sie heißt Teilgestaltung.

In den 1950er Jahren wurde Verkehrsmittelwerbung noch lackiert
In den 1950er Jahren wurde Verkehrsmittelwerbung noch lackiert

Aufwändige Lackierung von Reklame

Anfang der 1970er Jahre kam dann Ganzreklame in Mode. Die war selten, denn die Busse wurden dafür in einem umfangreichen Prozess lackiert. Das lohnte sich, denn die Werbung war sehr auffällig und ein echter Hingucker. Aufgrund des Produktionsaufwands hatten die Werbeverträge eine entsprechend mehrjährige Laufzeit.

Immer wieder ließ sich die Verkehrsmittelreklame neue Trends einfallen, um aufzufallen. In den 1980er Jahre entdeckten die Werber die Frontseite des Busses als Werbefläche. Findige Agenturen, die gezielt Autofahrer*innen ansprechen wollten, druckten die Schriftzüge spiegelverkehrt. Wer in den Rückspiegel schaute, sah das Motiv richtig herum.

So sah eine Buswerbung in den 1960er Jahren am Heck auf der Motorklappe aus
So sah eine Buswerbung in den 1960er Jahren am Heck auf der Motorklappe aus

Folienbeklebung seit den 1990ern

In den 1990er erlaubten Lochfolien nun auch Fensterflächen zu bekleben. Von außen sah man auf das Werbemotiv, von innen konnte man trotzdem durch das Fenster sehen. Da diese Werbeform bei den Fahrgästen jedoch unbeliebt war, setzten sich Vollbeklebungen nicht durch. Einzig Werbung, die in die Fenster reinragt oder einzelne Fenster abdeckt, wird heute umgesetzt.

In den letzten Jahren hat sich die Technik der Verkehrsmittelwerbung sehr verändert. Buswerbung wird nicht mehr auflackiert. Digitaldruck und Klebefolien haben lösemittelhaltige Lacke und Bleifolien für Schablonen abgelöst. Dadurch sind auch aufwändige Ganzbeklebungen mit kürzeren Laufzeiten möglich.

Buswerbung: Für die Zeitreise im Linienbus: Das Hamburger Gebrauchtwarenkaufhaus STILBRUCH wirbt mit einer Busbeklebung im Steampunk-Design, das an eine Zeitmaschine erinnert
Das Hamburger Gebrauchtwarenkaufhaus STILBRUCH wirbt mit einer Busbeklebung im Steampunk-Design, das an eine Zeitmaschine erinnert (Foto: Torben Simon)

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