Fahrzeuge der VHH

Fahrzeuge der VHH2018-05-29T18:28:53+00:00

Übersicht über die Fahrzeuge der VHH

Das Verkehrsgebiet der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH (VHH) besteht aus verschiedenen Verkehrsmärkten, die auch unterschiedliche Fahrzeugtypen erfordern. Neben den regulären Stadtbussen gibt es daher verschiedene Fahrzeuge der VHH in allen Größen und für verschiedene Anforderungen.

Niederflurbusse bilden heute den Großteil unserer Stadtbusflotte. Seit 1991 setzt die VHH diese Fahrzeuge ein. Vor allem bei älteren Menschen und Eltern mit Kinderwagen sind diese Busse wegen ihrer stufenlosen Ausführung beliebt. Die Wagen können am Kantstein abgesenkt werden und besitzen eine Rampe für Rollstuhlfahrer*innen.

Seit 2001 beschafft die VHH Fahrzeuge vom Typ CITARO, seit 2013 dann die Nachfolgeserie CITARO II und seit 2014 auch MAN. Neben der zweitürigen Variante gibt es auch dreitürige Exemplare. In Zukunft wird die VHH elektrisch betriebene Standardbusse einkaufen.

Im Jahr 2013 hielt der Hybridantrieb mit zehn dreitürigen Stadtbussen des Typs Volvo 7900 Einzug im VHH-Fahrzeugpark. Mit ihrem Hybridantrieb fahren diese VHH-Busse elektrisch an. Ab einer Geschwindigkeit von 17 km/h schaltet sich der Dieselmotor (Euro V) zu. Der Antrieb ist als Parallel-Hybrid ausgeführt. Beim Bremsen wird Energie gewonnen, die in den Akkus zwischengespeichert wird und zum Anfahren verwendet wird (Rekuperation).

Gefördert wurde die Anschaffung der Fahrzeuge durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Normalerweise misst der Standardbus 12 Meter Länge. In Hamburgs Westen setzt die VHH noch längere Fahrzeuge ein, und zwar dreiachsige Citaro-L Busse mit 15 Metern Länge. Die Busse werden vorwiegend auf den MetroBus-Linien 21 und 22 eingesetzt, denn hier sind die Fahrgastzahlen gestiegen und die herkömmlichen Stadtbusse reichten nicht mehr aus. Neben der Länge kann man die Busse gut an der doppelten Hinterachse von den Standardbussen unterscheiden.

Seit 1996 werden bei der VHH Gelenkbusse eingesetzt und beweisen trotz ihrer 18 Meter Länge täglich ihre Wendigkeit. Die Verschiedenartigkeit der Verkehrsmärkte mit ihrer teils ländlichen, teils städtischen Bedienung erfordert auch bei den Gelenkbussen eine gewisse Vielfalt.

Die Gelenkbusse, die im Umlandbereich sowie den ländlicheren Regionen Hamburgs unterwegs sind, haben drei Türen und verfügen über mehr Sitzplätze, denn hier legen die Fahrgäste weitere Entfernungen zurück. Einige dieser Busse haben eine Zulassung für 100 km/h, womit sie dann auch auf Linien eingesetzt werden können, die planmäßig über die Autobahn führen, wie z.B. die Überlandlinien von Bergedorf nach Geesthacht.

Die vorwiegend im Innenstadtbereich eingesetzten Fahrzeuge bieten im Vergleich dazu viel Platz für Stehplätze, Kinderwagen und Rollstühle. Zum Teil haben die Wagen bis zu vier Türen, was ein zügiges Ein- und Aussteigen an den Haltestellen erlaubt. Ebenso wie bei den Standardbussen, wird die VHH in Zukunft auch elektrisch betriebene Gelenkbusse anschaffen.

Seit 2017 sind zwei akkuelektrische Gelenkbusse im Westen Hamburg unterwegs. Es handelt sich um Fahrzeuge des Modells Exqui.City, die im Auftrag der VHH als ausschließlich elektrisch angetriebene Gelenkbusse vom Hersteller Van Hool entwickelt wurden. Die 18,61 m langen Fahrzeuge haben Platz für 107 Fahrgäste und können eine Strecke von etwa 120 km zurücklegen, bis sie wieder mit Strom „betankt“ werden müssen.

Herzstück der vollelektrischen Busse ist eine Lithium-Ionen-Batterie mit einem Gewicht von 2.500 kg und einer Speicherleistung von 215 kWh. Die Batterie treibt zwei elektrische, wassergekühlte Zentralmotoren von Siemens aus der ELFA 2-Baureihe an, die über eine Leistung von 160 kW verfügen.

Die Batterie ist auf dem Dach montiert und kann auf zwei verschiedene Arten aufgeladen werden: Zum einen kann die Batterie über vollisolierte V-förmige Ladeanschlüsse auf dem Dach des Fahrzeugs aufgeladen werden, auf die ein externer Pantograf abgesenkt wird. Diese sogenannte Schnell-Ladung dauert etwa 10 Minuten. Zum anderen kann das Fahrzeug außerhalb der Fahrzeiten über einen „Plug-in-Stecker“ an speziellen Ladesäulen an das Stromnetz angeschlossen werden. Zudem erzeugen die Busse einen Teil der benötigten Energie auch selbst – beim Bremsen wird elektrischer Strom erzeugt, dieser kann, in den Akkumulatoren zwischengespeichert, wieder zum Fahren verwendet werden.

Wo es eng wird, kommen die Midibusse der VHH zum Einsatz. Die nur acht Meter langen Niederflurbusse fahren vorwiegend auf unserer Linie 48 durch das Blankeneser Treppenviertel sowie in Lauenburg durch die Altstadt. In Blankenese sind die Straßen so schmal, dass die Busse statt eines Außenspiegels eine Kamera haben. Eine weitere Besonderheit sind die Höhenunterschiede, die die kleinen Busse bewältigen müssen. So erklimmen die Fahrzeuge auf der Linie 48 in Blankenese Hamburgs steilste Straße, den Waseberg. Von den Hamburgern werden die Busse daher auch liebevoll als „Bergziegen“ bezeichnet.

Im November 2014 läutete die VHH auf der Buslinie 48 in Hamburg-Blankenese die Ära des akkuelektrischen Antriebs ein. Mit einem E-Midibus des italienischen Herstellers Rampini wurde erstmals ein akkuelektrisch angetriebener Linienbus im regulären Busbetrieb eingesetzt.

Der E-Midibus schöpft die benötigte Energie aus einem Akkumulator, der sich auf dem Dach des Fahrzeugs befindet. Die Hauptaufgabe des Akkus besteht darin, den wassergekühlten Heckmotor anzutreiben. Darüber hinaus versorgt er einen Kompressor für die Druckluftanlage, eine Pumpe für die Servolenkung, die Klimaanlage und eine Servicebatterie. Letztere ist unter anderem für die Beleuchtung des Busses zuständig. Der Bus erzeugt beim Bremsen Strom, der wiederum zum Anfahren in den Akkus gespeichert werden kann. Der E-Midibus hat sich im Linienbetrieb bewährt, so dass ihm im Sommer 2016 ein zweites VHH-Fahrzeug auf der Linie 48 folgte.

Im Überlandverkehr setzt die VHH auf sogenannte Low-Entry-Busse. Diese Überlandbusse haben eine Zulassung für 100 km/h und sind ein Mix aus Überland- und Niederflurbus. Sie sind für lange Reisewege ausgelegt und bieten eine hohe Anzahl an Sitzplätzen. Sie sind aber trotzdem barrierefrei, weil der vordere Teil des Busses mit niederem Flur ausgeführt ist. Diese Wagen fahren vorwiegend auf unserer SchnellBus-Linie 31.

Knapp dreißig komfortable und klassifizierte 4-Sterne-Reisebusse kann man für größere und kleinere Gelegenheiten bei unserem Tochterunternehmen, dem REISERING HAMBURG, anmieten.

Je nach Gruppengröße stehen Busse mit 24, 32, 44, 48 oder 52 Sitzplätzen zur Auswahl. Alle bieten umfangreichen Komfort: Klimaanlage, WC, individuell verstellbare Sitze mit komfortablem Sitzabstand, Bordküche, Kühlschrank, DVD, Bildschirme und Navigationssystem.

⇒ Zum REISERING

Elektrobus der VHH in Blankenese
Elektrobus der VHH in Blankenese
Hybridbus der VHH in Bergedorf
Gelenkbus der VHH am Großen Burstah
Gelenkbus der VHH am Großen Burstah

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