Mit Blick auf das wieder aufwachsende Infektionsgeschehen seit Ende vergangenen Jahres sowie die neue Situation durch die Omikron-Variante eine gute Nachricht für alle Fahrgäste im Hamburger ÖPNV: VHH und HOCHBAHN werden in wenigen Monaten ihre gesamte Busflotte mit antiviralen Filtern ausgerüstet haben.


 

Neue Filtertechnologie für VHH-Busse

Die neue Filtertechnologie ergänzt das bereits sehr effektive Lüftungssystem in Linienbussen sowie die im Rahmen der Pandemie eingeführte zentrale Türöffnung bei jedem Halt um eine weitere Komponente. Die mit der standardmäßigen Ausstattung erreichten Luftwerte in Bussen entsprechen bereits dem vierfachen der Empfehlung für Wohngebäude.

Ein System aus Frischluftansaugung, Frisch- und Abluftaustausch per Überdruck sowie den Klimaanlagen sorgt für einen ständigen Luftaustausch und verhindert, dass sich lokal eine hohe Viruskonzentration entwickelt. Die antiviralen Filter erhöhen die Sicherheit zusätzlich, da sie virale Schadstoffe in der Luft um 99 Prozent reduzieren.

 

So funktionieren die Filter

Die Filter verfügen über drei Schichten: Die ersten zwei scheiden Feststoffe und bereits den Großteil der feinen viralen Aerosole ab. Eine dritte Schicht inaktiviert verbleibende viralen Schadstoffe. Derartige Systeme für den serienmäßigen Einbau gibt es für Linienbusse seit dem vergangenen Jahr und seither sukzessive für immer mehr Fahrzeugmodelle. Entsprechend erfolgt der Einbau in die Busse der VHH schrittweise.

Aktuell sind bereits 85 Prozent der insgesamt rund 1.700 Fahrzeuge von VHH und HOCHBAHN mit antiviralen Filtern ausgestattet. Zusammen mit der im hvv geltenden FFP2-Maskenpflicht und der 3G-Regel ist der Schutzstandard vor dem Corona-Virus in Bussen damit sehr hoch.