Rolf erklärt – Teil 10 bis 19

Rolf erklärt – Teil 10 bis 192018-10-09T16:47:12+00:00

Von Buchhaltestellen bis Fahrplanwechsel

In der Video-Serie „Rolf erklärt“ stellt Rolf Westphalen regelmäßig verschiedene Themen rund um die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH (VHH) vor. Hier geht es um die Besonderheiten eines Oldtimer-Motors, aber auch um den PaintBus-Wettbewerb oder einen Elektrobus-Test. Rolf erklärt die Herausforderungen der steilsten Busstrecke in Hamburg und stellt die Buchhaltestellen vor, das sind die Bücherregale in den Bussen der VHH. Ob Fahrplanwechsel oder die Buswaschanlage – Rolf schaut hinter die Kulissen auf dem Busbetriebshof. Wie werden die VHH-Elektrobusse geladen und wie ist die Sitzplatzanordnung im Bus aufgeteilt? Das und mehr erklärt Rolf in Folge 10 bis 19 der Reihe „Rolf erklärt“.

Folge 10 bis 19

Folge 19 – Rolf erklärt die Sitzplatzanordnung im Bus

Früher ging es in Bussen drunter und drüber, zumindest wenn es darum ging, den richtigen Sitzplatz zu finden, wenn man mobilitätseingeschränkt ist. Heute ist alles ganz einfach! Rolf erklärt diesmal, was es mit der Sitzplatzanordnung im Bus auf sich hat…

Moin Moin! Heute ist es mal wieder Zeit für ein kleines „Rolf erklärt“-Video. Wir sind hier auf dem Busbetriebshof in Bergedorf und sitzen in einem Niederflurbus des Baujahres 2010. Ich befinde mich hier auf dem Sitzplatz für Mobilitätseingeschränkte. – Wirklich? Natürlich nicht! Das war früher mal so. In den 1970er und ’80er Jahren waren die Sitzplätze für diesen Personenkreis im Bereich der Vorder- und der Mitteltür. Das hat sich aber mit Einführung der Niederflurtechnik geändert.

Die Sitzplätze mussten in den Niederflurbussen neu verteilt werden. So kam das, dass bei dem einen Bustyp die Plätze vorne waren, gleich hinter dem Fahrer, bei anderen Bussen dann wieder vorne an der Tür oder hinten an der Mitteltür. Es war aber nicht vereinheitlicht. Das hat man dann auch in den 200er Jahren erkannt und hat gesagt, ok wir bringen da jetzt eine Linie rein – und zwar europaweit.

Ich zeige euch jetzt mal, wo diese Sitzplätze sind. Die Sitzplätze befinden sich auf der Seite hinter dem Fahrer, in der Mitte des Busses. Sie unterscheiden sich von den anderen Sitzen dadurch, dass sie ein klein bisschen breiter sind. Außerdem ist neben den Sitzen noch eine zusätzliche Haltestange, die für sicheren Halt sorgt. Diese Sitzplätze sind entsprechend ausgezeichnet, und zwar mit Piktogrammen, die wir oben im Deckenbereich angebracht haben.

Im Deckenbereich, das hat einen ganz bestimmten Grund. Wir werden oft gefragt, warum wir die Aufkleber nicht unten anbringen, denn da wären sie viel näher an den Sitzen. Da ist aber das Problem, dass sie nach einer Weile abgeknibbelt werden. Dann sind sie weg – da kommen wir mit dem Kleben gar nicht hinterher. So ist das manchmal.

Folge 18 – Rolf gibt Nachhilfe zur Straßenverkehrsordnung

Warum haben einige Busse der VHH eigentlich so provokante Sprüche auf dem Heck stehen? Und was hat das ganze mit der Straßenverkehrsordnung zu tun? Rolf erklärt es im aktuellen Video – ein bisschen Nachhilfe für den Straßenverkehr…

Moin Moin! Heute ist es mal wieder Zeit für eine neue Folge von „Rolf erklärt“. Ich möchte mit euch ein bisschen Verkehrsunterricht machen und wollte euch fragen: Kennt ihr eigentlich den Paragraphen 20, Absatz 5 der Straßenverkehrsordung? Nein? Viele Autofahrer*innen leider auch nicht. Ich habe ihn zufällig dabei und lese ihn euch mal kurz vor:

„Omnibussen des Linienverkehrs und Schulbussen ist das Abfahren von gekennzeichneten Haltestellen zu ermöglichen. Wenn nötig, müssen andere Fahrzeuge warten.“

Also der Bus hat an der Haltestelle eigentlich Vorrang. Nun ja, dieses Problem, dass die Autofahrer*innen eigentlich nicht daran denken, das ist nicht wirklich neu – das gab es schon früher. Und in den 1970er und 80er Jahren hat man zum Beispiel versucht, mit diesem Aufkleber, den man hinten auf die Bushecks geklebt hat, die Autofahrer*innen zu sensibilisieren. Dieser Aufkleber wurde sogar über Jahrzehnte benutzt. Aber wie das mit so einem Aufkleber ist, den man tagtäglich sieht: Irgendwann nimmt man ihn nicht mehr wahr. Das ist uns auch bei der VHH aufgefallen. Deshalb haben wir einen neuen Weg gesucht, und zwar indem wir mit witzigen Bus-Sprüchen hinten auf dem Busheck die Autofahrer*innen nochmal so ein bisschen wachrütteln wollen für das Thema und dafür sensibilisieren.

Wir haben einmal den Paragraphen im Original in klein abgedruckt. Aber eigentlich sind es die witzigen Sprüche, die mit einem Augenzwinkern auf dieses Problem hinweisen sollen. Ich sage mal zwei Beispiele, die wir jetzt vor Kurzem auf unseren Bussen umgesetzt haben:

„Öfter mal einen fahren lassen“ oder „Lass mich vor – und 80 Likes sind dir sicher!“

Diese Sprüche kommen bei den Fahrgästen ganz gut an und bei den Autofahrer*innen auch – so zumindest das Feedback aus den Sozialen Medien. So ist das manchmal.

Folge 17 – Wie funktioniert die Bus-Waschanlage?

Gerade jetzt im Winter, bei typischem Hamburger Schmuddelwetter, ist für unsere VHH-Busse ein regelmäßiger Besuch in der Waschanlage besonders wichtig. Ob Regen, Matsch oder Schnee – die Busse sollen ja ordentlich aussehen, wenn sie auf den Straßen der Hansestadt unterwegs sind. Im aktuellen Video erklärt Rolf deshalb, wie unsere Buswaschanlagen funktionieren…

Moin Moin! Heute sind wir bei der VHH in Schenefeld auf dem Busbetriebshof, genauer gesagt in der Waschanlage. Jeder VHH-Bus muss ab und an durch diese Waschanlage durch, im Sommer nicht ganz so häufig, aber im Winter fast täglich. Wenn man dann mal bedenkt, dass wir 555 Busse haben und bei einem Waschvorgang, der etwa 2-5 Minuten dauert, je nach Waschanlagentyp pro Bus 160 bis 550 Liter Wasser verbraucht werden, dann ist das schon eine ganze Menge. Allerdings wird das Wasser bei uns nicht im klassischen Sinne verbraucht, sondern jeder Betriebshof, jede Waschanlage hat auch eine Wasseraufbereitung, so dass das Wasser immer wieder verwendet wird. Das heißt, das gebrauchte Wasser wird in diese Anlage gepumpt, der Dreck der darin enthalten ist wird als Feststoff abgelagert und dann umweltgerecht entsorgt.

Ich sagte eben schon, 160 bis 550 Liter kommt bei so einer Buswäsche zusammen. Dieser Unterschied hängt natürlich davon ab, wasche ich einen kurzen Bus, habe ich einen langen Bus – und dann natürlich auch der Typ der Waschanlage spielt eine Rolle. Hier diese blaue größe Bürste, das ist eine sogenannte Portalwaschanlage. Das heißt, das ist ähnlich wie in der Tankstelle: Der Bus fährt rein, die Waschanlage fährt um den Bus rum und reinigt ihn. Der andere Typ ist die sogenannte Durchfahrwaschanlage, die haben wir hier. Da ist es so, dass der Bus in Schrittgeschwindigkeit durch die Anlage fährt und dabei gewaschen wird. Die Durchfahrwaschanlage benutzen wir für die langen Gelenkbusse, während wir die Portalwaschanlage eher für die kleineren Fahrzeuge und für Dienstfahrzeuge benutzen. Tja, Busse wollen sauber sein – so ist das manchmal!

Folge 16 – Was passiert zum Fahrplanwechsel?

Jedes Jahr findet am zweiten Dezember-Wochenende in ganz Deutschland der sogenannte Fahrplanwechsel statt. Das bedeutet, dass sich ab dann sehr viele Fahrpläne ändern, weil z.B. Linien oder Abfahrzeiten neu angepasst werden. Für die Verkehrsunternehmen bedeutet das, dass im ganzen Bediengebiet Fahrplanaushänge aktualisiert und an den Haltestellen getauscht werden müssen. Bei der VHH sind die Vorbereitungen zum Fahrplanwechsel in Hamburg schon im vollen Gange. Was hier genau passiert, erklärt Rolf im aktuellen Video…

Moin Moin! Heute sind wir im Haltestellenservice der VHH in Bergedorf. Hier ist die zentrale Werkstatt, wo alle VHH Bushaltestellen montiert, repariert und gewartet werden. So eine Bushaltestelle besteht aus verschiedenen Elementen. Das ist einmal der rote Mast und das ist die Beschilderung, wir nennen das Einschübe. Ich zeige euch mal welche: einmal für die Linie und einmal für den HVV-Tarif. Das ist die eine Sache, die bei den Haltestellen eine wichtige Rolle spielt. Die andere, das ist der Fahrplan – ist ja klar, man will ja wissen, wann der Bus kommt.

Das ist ein typischer Haltestellen-Aushang. Wir haben bei der VHH 1.800 Bushaltestellen, also rund 3.500 Masten. An all diesen Masten ist immer so ein aktueller HVV-Fahrplan und eine Tarifinformation. Zum Fahrplanwechsel des HVV, der immer im Dezember stattfindet, müssen diese Haltestellenaushänge alle ausgetauscht werden. Das heißt, wir drucken 3.500 Zettel und wenn wenn wir die jetzt einfach so an die Haltestelle hängen würden – ein bisschen Schnee, ein bisschen Rechen und dann wäre es schnell wabbelig, also nicht ansehnlich. Das muss geschützt werden. Und das machen wir, indem wir unsere Haltestellenaushänge alle einlaminieren.

Wer schon mal sowas gemacht hat, so einen Zettel einlaminiert, der weiß, das ist nicht mal eben schnell gemacht. Aber wir müssen es eben schnell machen, weil wir so viele davon haben. Und deshalb haben wir hier eine sogenannte Laminierstraße, mit der wir die Abläufe etwas automatisieren können. Das ist die Maschine hier, ich zeige euch das mal. Man nimmt den Haltestellenaushang, legt ihn hier in die Maschine, dann läuft es praktisch im Grunde durch, wird da hinten nach der Rolle einlaminiert und am Ende automatisch zugeschnitten. Ich zeige euch mal, wie das aussieht.

– die Laminierstraße bei der Arbeit –

Ja, das war schon ganz schön spannend, das mal zu sehen – hat man ja auch nicht alle Tage. Was für euch jetzt vielleicht noch ganz wichtig ist, wir fangen mit dem Tausch der Fahrpläne schon Ende November an. Und das heißt, eine Weile hängen die alten und die neuen Fahrpläne nebeneinander. Und da müsst ihr dann so ein bisschen aufpassen. Kleiner Tipp: Wenn ihr rechts oben auf das Datum achtet, dann seid ihr immer auf der richtigen Seite, denn dann könnt ihr genau sehen, ob der Fahrplan gilt oder nicht. Und falls er nicht gilt, dann guckt ihr einfach bei hvv.de oder ruft bei der Tel. 19 449 an und die sagen euch dann die aktuelle und richtige Abfahrtszeit. So ist das manchmal.

Folge 15 – Rolf erklärt die Ladestationen für den E-Bus

Im Jahr 2014 ging unser erster Elektrobus auf der Linie 48 in Blankenese in Betreieb. Mittlerweile hat die VHH sogar zwei E-Midibusse, die sogenannten Elektro-Bergziegen. Doch wie werden die beiden Fahrzeuge eigentlich „aufgetankt“? Rolf ist diesmal auf dem Busbetriebshof in Schenefeld zu Gast und erklärt, wie die Elektro-Ladestationen hier funktionieren…

Moin Moin! Heute sind wir auf dem Busbetriebshof der VHH in Schenefeld, genauer gesagt auf dem Stellplatz – da, wo die Busse übernachten. Hier sind wir in dem Bereich wo die Blankeneser Bergziegen die Nacht verbringen. Links steht ein Bus, so wie wir ihn momentan auf der Linie 48 als Diesel-Version einsetzen. Wir haben ja aber auch seit Ende 2014 Elektrobusse auf der 48 und auch die parken natürlich hier. Jetzt sind sie gerade unterwegs, so dass wir mal Zeit haben, uns die Landeeinrichtungen etwas genauer anzugucken, die jeder Bus hier hat und die in diesem Fall eine Spezialität der Elektrobusse sind.

Nachts haben wir beim Laden viel Zeit, d.h. wir laden hier ungefähr mit einem Ladestrom von 40 Amper. Das reicht für die Nacht völlig aus. Ein bisschen anders sieht es am Bahnhof Blankenese aus. Da haben wir nur kurze Ladepausen, so etwa 20 Minuten, die sich umlaufmäßig bei den Bussen sowieso ergeben. Da laden wir mit Strom von 120 Amper. Damit kann man in 10 Minuten ungefähr 10 Prozent der Ladung des Busses wieder herstellen.

Übrigens: Hättet ihrs gewusst? Eine Elektro-Bergziege läuft am Tag gut 41 Runden auf der Linie 48. Jede Fahrt verbraucht etwa 3 Prozent Ladung. Aber mit den Ladepausen, die wir hinkriegen, fährt der Bus immernoch mit einer Batterie auf den Hof, die noch fast zu 3/4 voll ist. So ist das manchmal.

Folge 14 – Rolf erklärt die Bücherregale im Bus

Ihr kennt sicher unsere „Buchhaltestellen“, die roten Bücherregale, die es in 150 VHH-Bussen in und um Hamburg gibt. Mittlerweile haben fast 900.000 Bücher so ein neues zu Hause gefunden. Rolf erklärt diesmal, was es mit den Büchern im Bus auf sich hat…

Moin Moin! Während der Fahrt im Bus, da kann man ne ganze Menge machen. Man kann aus dem Fenster gucken, man kann im Internet surfen, E-Mails checken – oder aber ein Buch lesen. Und das Buchlesen im Bus ist sogar sehr beliebt, denn seit 2010 haben wir in 150 unserer Fahrzeuge Bücherregale eingebaut – so wie das, das ihr hier hinter mir seht.

Gefüllt werden diese Bücherregale von unserem Kooperationspartner, das ist das Gebrauchtwarenkaufhaus STILBRUCH. Die haben nämlich immer größere Mengen an Büchern abzugeben. Die packen wir hier in den Bus und seit 2010, also seit Beginn der Kooperation, sind es inzwischen auch schon gut 900.000 Bücher, die hier in die Regale gegangen sind.

Wie funktioniert das Ganze nun, also wie kann ich diesen Service nutzen? Das ist eigentlich ganz einfach: Man steigt in den Bus, geht am Regal vorbei und sucht sich einen passenden Titel, der einem gefällt. Man nimmt sich das Buch und dann schmökert man schon los. Natürlich schafft man es nicht, so ein dickes Buch in 15 Minuten zu lesen. Es ist also kein Problem, wenn ihr das Buch dann einfach mitnehmt und dann vielleicht beim nächsten oder übernächsten mal wieder zurück in das Bücherregal des Busses stellt. Und falls ihr das nicht schafft, könnt ihr die Bücher auch direkt bei STILBRUCH abgeben, nämlich in Altona oder Wandsbek.

Tja, also eigentlich ist das ein ganz einfacher Service und kommt bei den Fahrgästen unheimlich gut an. Und wenn ihr mal hier einen schönen Titel findet, ja dann greift einfach zu. So ist das manchmal.

⇒ Mehr zu den Bücherregalen im Bus

Folge 13 – Rolf erklärt die Herausforderungen auf der Linie 48 in Blankenese

Die Linie 48 in Blankenese ist etwas Besonderes. Sie führt nicht nur durch einen der schönsten Stadtteile Hamburgs, sondern hier sind auch ganz besondere Busse unterwegs – die sogenannten Bergziegen. In dieser Folge von „Rolf erklärt“ geht es um die Herausforderungen, die unsere Busse auf der Strecke bewältigen müssen…

Moin Moin! Heute sind wir in Blankenese, und Hamburg ist ja eigentlich eher flach – aber nicht hier. Ihr seht schon, wie steil das hier hinter mir ist. Wir sind hier an der Bushaltestelle Elbhöhenweg. Hier Fährt unsere Buslinie 48, das sind Hamburgs kleinste Schnellbusse. Und die fahren seit 2014 sogar elektrisch.

Um diese 5,9 km lange Strecke meistern zu können, braucht es schon besondere Fahrzeuge. Das heißt, die Busse müssen nicht sonderlich schnell sein, aber sie müssen eine gute Übersetzung haben, um Hamburgs steilste Straße, an der wir hier nämlich stehen – den Waseberg – meistern zu können. Der Waseberg hat 16 Prozent Steigung, ist also wirklich Hamburgs steilste Straße. Unsere E-Bergziegen die hier fahren, die meistern diese Strecke bravourös. Die schaffen sogar 22 Prozent Steigung, das sagt zumindest der Hersteller. Dafür können sie dann aber auch nur 50 km/h schnell fahren. So ist das manchmal.

Folge 12 – Die VHH testet den Sileo 18 Elektrobus

Probieren geht über studieren – deshalb haben wir im Juli 2016 einen Sileo 18 Elektro-Gelenkbus auf einigen VHH-Linien getestet. Was der Bus alles kann – außer natürlich umweltfreundlich mit Strom betrieben zu sein – erklärt Rolf im aktuellen Video…

Moin Moin! Heute ist es mal wieder Zeit für ein kleines „Rolf erklärt“ Video. Ich bin Rolf, arbeite seit über 30 Jahren bei der VHH und habe hier ursprünglich den Beruf des KFZ-Schlossers erlernt. Heute möchte ich euch einen Bus vorstellen, der mit dem was ich damals gelernt habe, so gar nichts mehr gemeinsam hat: der Elektro-Gelenkbus Sileo S18, den wir hier bei der VHH gerade testen.

Von außen sieht dieser Bus eigentlich aus wie seine Diesel-Kollegen. Der kleine Unterschied ist der Stecker, hierüber tankt der Bus seinen Strom, den er dann in den Fahrbatterien speichert, die auf dem Dach untergebracht sind. Angetrieben wird dieser Bus nicht von einem Motor, sondern von vier Motoren, die radnah an der letzten und an der mittleren Achse verbaut sind.

Der Hersteller gibt für diesen Bus eine Reichweite von 300 km an. Ob das stimmt, testen wir gerade in diesen Wochen. Das heißt, wir setzen des Bus richtig auf Linie ein und befragen dabei die Fahrgäste, wie sie den Bus finden. Die haben übrigens als Zwischenfazit die Note 1-2 vergeben. Wir fragen dann natürlich auch unser Fahrpersonal und natürlich gucken auch die Techniker ganz genau hin, ob der Bus das hält, was er verspricht.

Bisher haben wir auf den Linienfahrten eine Reichweite von 280 km feststellen können. Das ist eigentlich schon mal ein ganz guter Wert. Aber wir hatten leider auch – wie das bei einem Testbus mal sein kann – eine technische Panne, die den Bus für fast 1 Woche außer Gefecht gesetzt hat. Nun läuft er wieder und wir werden die Tests weiter fortsetzen, um dann ein endgültiges Fazit abgeben zu können. Tja, Testbusse können manchmal ausfallen – so ist das manchmal.

Folge 11 – Rolf stellt den PaintBus-Wettbewerb vor

Am 6. Juni 2016 wurden die beiden neuen PaintBusse der VHH am Museum der Arbeit in Barmbek vorgestellt. Was genau PaintBusse sind, erklärt Rolf im Video…

Ja, Moin Moin! Heute begrüße ich euch mal aus Barmbek, genauer gesagt aus dem Museum der Arbeit. Hier hinter mir seht ihr die PaintBusse, die im aktuellen Wettbewerb dieses Jahr gewonnen haben. Insgesamt gab es 400 Einsendungen – und von diesen 400 Einsendungen hat die Jury dann diese zwei Busse asgesucht, die dann Ende Mai auf den Betriebshöfen in Bergedorf und Schenefeld bemalt wurden.

Den PaintBus-Wettbewerb gibt es in Kooperation mit der VHH bereits seit 2002, also das hat schon eine gewisse Tradition. Der Wettbewerb findet alle 2 Jahre statt und in all den Jahren sind inzwischen schon gut 18 Busse von uns bunt bemalt worden. Sie laufen dann noch ungefähr 1 bis 2 Jahre auf Hamburgs Straßen. So ist das manchmal.

Folge 10 – Welche Besonderheiten hat ein Oldtimer-Motor?

Auch schlechtes Wetter hält Rolf nicht vom Erklären ab! Bei Nieselregen zeigt Rolf auf dem VHH-Busbetriebshof in Bergedorf nochmal, wo die Unterschiede zwischen einem Oldtimer-Bus und einem neuen Fahrzeug liegen. Diesmal gibt es aber nicht einen Blick unter den Bus, wie in Folge 9 von „Rolf erklärt“, sondern Rolf schaut bei den Fahrzeugen unter die Motorhaube…

Ja, Moin! Heute sind wir immernoch auf dem Betriebshof in Bergedorf, allerdings nicht mehr in der Werkstatt, sondern auf dem Platz. Lestztes mal habe ich euch gezeigt, wie es unter einem Bus aussieht – heute zeige ich euch mal, wie es hinten aussieht, und zwar wenn die Motorklappe auf ist. Den Anfang macht unser Oldtimer 8433. Hier liegt ein Sechszylinder-Reihenmotor, Diesel. Wir sehen die Nebenaggregate, die Lichtmaschine, hier ist der Kühler mit untergebracht und hier sind die Keilriemen, hier ist der Ölfilter. Wie gesagt, Sechszylinder. Das war früher Standard, lange Jahre.

Aber in den letzten Jahren hat sich mit Einführung der Niederflurtechnik viel geändert, das steht gleich daneben – der Wagen 1316, also aus dem Baujahr 2013. Ich erinnere an den Unterschied zum Oldtimer, der ist von 1984. Beim Bus von 2013 sehen wir schon mal, hier ist die Technik ganz andere Wege gegangen. Weil der Bus niederflurig ist und dieser Gelenkbus sogar 4 Türen hat, bleibt für den Motor hinten nicht mehr viel Platz. Das heißt, der Motor ist jetzt hier komplett zur Seite gewandert. Hier sieht man zwar noch die klassischen Elemente, wie die Lichtmaschine und die ganzen Nebenantriebe, aber es ist halt alles sehr viel kompakter verbaut. Tja, so ist das heute.

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