Rolf erklärt – Teil 1 bis 9

Rolf erklärt – Teil 1 bis 92018-10-09T16:49:30+00:00

Vom Oldtimer-Bus bis zum V-Mast

In der Video-Serie „Rolf erklärt“ stellt Rolf Westphalen regelmäßig verschiedene Themen rund um die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH (VHH) vor. Er erklärt, nach welcher Logik die VHH ihre Busse nummeriert oder wie die Rollbandanzeige oder der Fahrscheindrucker bei einem Oldtimer-Bus funktionieren. Endlich erährt man, was die Tiersymbole an den VHH-Schulbussen bedeuten. Es gibt Antworten auf die Fragen, wie viele Buslinien sich Mitarbeiter*innen im Fahrdienst bei der VHH merken müssen und wie sie so viele Linien auswendig lernen können. Und was ist eigentlich ein V-Mast und wo kommt er zum Einsatz? Das und mehr erklärt Rolf in Folge 1 bis 9 der Reihe „Rolf erklärt“.

Folge 1 bis 9

Folge 9 – Welche Besonderheiten haben Oldtimer-Busse?

Im aktuellen Video nimmt euch Rolf mit unter den Mercedes Benz O305 aus dem Jahr 1984 und erklärt, welche Unterschiede es zwischen dem Oldtimer und neuen Fahrzeugen gibt…

Moin Moin! Heute sind wir in der Buswerkstatt der VHH in Bergedorf. Hinter mir seht ihr unseren Oldtimer-Bus, den Wagen 8433 aus dem Baujahr 1984. Es soll ein bisschen um Bustechnik gehen und das kann man an so einem Oldtimer-Bus immer ganz gut erklären. Folgt mir einfach mal (und aufpassen bitte mit dem Kopf)!

So sieht es unter einem Bus aus. Dieser Wagen ist ein Oldtimer, also ein sogenannter Hochflurbus. Das heißt, der Fußboden ist ein ganzes Stück höher. Bei heutigen Niederflurbussen ist das etwas anders, da ist der Fußboden nämlich wirklich ganz unten. Das heißt, für die Aggregate, die wir sonst unter dem Bus haben, das sind die Luftkessel und die Ventile, ist bei den Niederflurbussen kein Platz mehr. Die Aggregate mussten also ausweichen, und zwar in den Dachbereich. Was aber bei den heutigen Bussen noch genau so ist, sind die Hinterachse, der Luftfederbalg (denn alle unsere Busse sind luftgefedert), wir haben den Stoßdämpfer und die Lenker. Das ist fast unverändert – bis heute. So ist das manchmal.

Folge 8 – Wie lernen die Busfahrer*innen ihre Linien?

In Teil 5 hatte Rolf erklärt, dass die Busfahrer*innen bei der VHH immer etwa 60 Linien im Kopf haben müssen. Bei Facebook kam dann die Frage: Wie lernen die Fahrer*innen so viele Linien eigentlich auswendig? Gute Frage! In der aktuellen Folge erklärt Rolf, wie es funktioniert…

Moin Moin! Vor einigen Wochen hatten wir erzählt, dass unsere Busfahrer*innen ca. 60 Buslinien kennen müssen. Und ihr habt gefragt: Wie lernen sie das denn? Das erzähle ich euch heute!

Es ist so, dass wir bei der VHH das Schulfach Streckenkunde haben. Wer bei der VHH anfängt, der wird bereits während der Fahrschule an die künftigen Linienwege, die er später täglich befährt, herangeführt. Wenn er dann nach der Fahrschulausbildung alleine auf Strecke ist, dann ist in der Anfangszeit eine Lehrfahrerin oder ein Lehrfahrer dabei. Für ca. 4 bis 6 Wochen zeigen diese den neuen Kolleg*innen, wo die Besonderheiten entlang der Strecke sind. Das ist nicht nur der Linienweg, also „hier links abbiegen, hier rechts abbiegen“, sondern auch besondere Lichtsignalanlagen für Busse, aber auch wo Anschlüsse zu halten sind.

Übrigens: Die Streckenkunde ist nicht nur ein Schulfach für unsere neuen Kolleg*innen. Auch erfahrene Mitarbeiter*innen müssen ab und an dieses Schulfach nochmal belegen, und zwar meist zum Fahrplanwechsel, z.B. wenn wir irgendwo eine Linie neu einrichten. Denn es ist ja klar, dass auch diese Kolleg*innen wissen müssen, wo der Bus lang fährt. Und so kommt es dann vor, dass zum Fahrplanwechsel regelmäßig ein Bus voll mit Busfahrern die neue Strecke einmal abfährt, damit dann alle auf dem neuesten Stand sind. So ist das manchmal.

Folge 7 – Schneller unterwegs dank Fahrscheinautomat

Kennt ihr eigentlich schon unsere neuen Fahrkartenautomaten, die wir in Hamburg entlang der MetroBus-Linie 3 aufgestellt haben? Die neuen Automaten sollen den Busbetrieb ein bisschen pünktlicher und ein bisschen zuverlässiger machen, weil sich dadurch die Haltestellenaufenthaltszeiten der Busse verkürzen können…

Moin Moin! Kennt ihr eigentlich schon unsere neuen Fahrkartenautomaten, die wir entlang der Linie 3 aufgestellt haben? Mit diesen neuen Automaten verfolgen wir natürlich ein Ziel: Wir möchten den Busbetrieb ein bisschen pünktlicher und ein bisschen zuverlässiger machen, weil sich dadurch die Haltestellenaufenthaltszeiten verkürzen können. Klar, wer seine Fahrkarte beim Fahrpersonal kauft, muss sein Geld rauskramen und hin und her.

Am Automat kann man das schon vor der Fahrt machen, damit geht es ein bisschen schneller. Schneller geht es übrigens auch, wenn man eine HVV-Zeitkarte hat – klar, da kann man gleich einsteigen. Oder wer mit seinem Smartphone unterwegs ist, der ist natürlich auch mit einem Onlineticket gut beraten. So ist das manchmal.

Übrigens: Die Streckenkunde ist nicht nur ein Schulfach für unsere neuen Kolleg*innen. Auch erfahrene Mitarbeiter*innen müssen ab und an dieses Schulfach nochmal belegen, und zwar meist zum Fahrplanwechsel, z.B. wenn wir irgendwo eine Linie neu einrichten. Denn es ist ja klar, dass auch diese Kolleg*innen wissen müssen, wo der Bus lang fährt. Und so kommt es dann vor, dass zum Fahrplanwechsel regelmäßig ein Bus voll mit Busfahrern die neue Strecke einmal abfährt, damit dann alle auf dem neuesten Stand sind. So ist das manchmal.

Folge 6 – Was ist eigentlich ein V-Mast?

Den Begriff „V-Mann“ kennt man ja vielleicht – aber wer hat schon mal den Begriff „V-Mast“ gehört? Rolf hat sich in der 6. Folge auf den Weg zu unseren Ersatzhaltestellen gemacht und erklärt, was es mit den sogenannten „Versetzbaren Masten“ auf sich hat…

Der Begriff „V-Mann“ ist im Allgemeinen sehr bekannt – der Begriff „V-Mast“ hingegen ist es nicht. Aber das ist auch kein Wunder, denn es ist ein VHH-Begriff, den wir für unsere Ersatzhaltestellen benutzen. Diese Ersatzhaltestellen kommen zum Einsatz, wenn wir zum Beispiel unsere Buslinien umleiten müssen, sei es wegen Veranstaltungen oder wegen Bauarbeiten. Vor Beginn der Umleitung ist dann unser Haltestellenservice unterwegs, mit dem Kranwagen lädt er die V-Masten auf, bringt sie an die vorgegebenen Punkte der Umleitungssrecke und stellt sie dort ab. Dort sind sie dann während der Umleitung Anlaufpunkt für unsere Fahrgäste.

Nach Beendigung der Umleitung kommt unser Haltestellenservice erneut und sammelt die V-Masten wieder ein. Ist ja auch klar, weil der Bus wieder richtig fährt, können die Fahrgäste auch wieder an den regulären Haltestellen ein- und aussteigen. So ist das manchmal.

Folge 5 – Wie viele Linien müssen sich Busfahrer*innen merken?

Die Busfahrer*innen der VHH müssen sich ganz schön viele Linien im Streckennetz merken. Das und mehr erklärt Rolf im aktuellen Video…

Tja, das sind schon eine ganze Menge Linien da oben – und das ist nur der MetroBus-Plan! Wenn man sich mal vorstellt, dass die VHH rund 150 Buslinien im HVV bedient, dann ist das schon eine ganze Menge. Wenn man dann noch überlegt, dass zum Beispiel für den Betriebshof Bergedorf ein*e Busfahrer*in permanent etwa 60 Buslinien im Kopf haben muss, dann ist das schon ganz schön viel. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass diese Buslinien fahrplantechnisch miteinander verknüpft sind und gerade in der Ferienzeit auch viele Baustellen auftreten. Da ist man als Busfahrer*in ganz schön gefordert. So ist das manchmal.

Folge 4 – Rolf erklärt die Tiersymbole am Schulbus

Rolf erklärt mal wieder! Diesmal geht es um die Steckschilder an den VHH-Bussen in den Vier- und Marschlanden. Die Tiersymbole helfen Schulkindern, die noch nicht lesen können, den richtigen Bus zur Schule zu finden…

Habt ihr euch vielleicht auch schon mal gefragt: Wie kommen eigentlich die kleinen Kinder, die mit dem Bus fahren, zur Schule – wenn sie noch gar nicht lesen können? Tja, da haben wir uns als VHH in den 80er Jahren ein System ausgedacht, als wir den Schulverkehr in den Vier- und Marschlanden übernommen haben.

Und zwar haben wir Steckschilder eingeführt, mit Tierysmbolen. Klar, die Kinder können noch nicht lesen, aber die Tiere die können sie erkennen, z.B. den Pelikan, den Elefanten oder die Maus. Das heißt, in den Vier und Marschlanden, wenn die Kinder da sagen: Ich fahre jetzt mit der Maus in die Schule – dann meinen sie eigentlich den Bus. Tja, so ist das manchmal.

Folge 3 – Rolf erklärt den Fahrscheindrucker im Oldtimerbus

Endlich ist sie da: die dritte Folge „Rolf erklärt“! Diesmal geht es um den Fahrscheindrucker, den sogenannten TIM-Drucker. Im Oldtimerbus wirkt der Drucker wie aus einer längst vergangenen Zeit, aber Rolf erklärt, dass der Einsatz dieser Geräte noch nicht so lange her ist, wie man im ersten Moment vermuten könnte…

Mit diesem Gerät haben wir bis 1998 Fahrkarten verkauft. Das ist ein sogenannter TIM-Drucker. Es gibt ein Einstellrädchen für die Zahlgrenze und man konnte die Urzeit einstellen – immer alle 10 Minuten. Mit Rädern konnte man auch den Preis einstellen, in diesem Fall sagen wir mal 2,50 – also 2,50 Mark damals natürlich noch. Dann dreht man an der Kurbel und fertig ist der Fahrschein.

Folge 2 – Rolf erklärt die Rollbandanzeige im Oldtimer-Bus

Spätestens seit seinem ersten „Rolf erklärt“-Video ist Rolf quasi weltbekannt. Wir haben sehr viele positive Reaktionen auf unser Video bekommen und viele bescheinigten Rolf sogar echte „Sendung mit der Maus-Qualitäten“. Wenn das mal kein Grund für Rolf ist, weitere Sachen zu erklären! Her kommt Teil 2 von „Rolf erklärt“…

Ihr kennt wahrscheinlich alle unsere Zielanzeigen, das sind diese gelben oder weißen Dioden, die immer leuchten und das Ziel zeigen: 1, 21, 8800 usw. Früher hatte man das nicht. Damals haben wir mit sogenannten Rollbandanzeigen gearbeitet, das heißt der Fahrer hat von Hand die Ziele eingekurbelt.

Im Bus ist ein Verzeichnis, da sind alle Ziele abgebildet, die auf dem Rollband abgedruckt sind. Wenn man sich hier ein Ziel heraussucht, zum Beispiel Bergedorf, kann man dann die Klappe zur Anzeige öffnen und sieht die Kurbel. Dan dreht man an der Kurbel, so lange bis man Bergedorf hat. Fertig, so einfach ist das.

Folge 1 – Rolf erklärt die Nummerierung der VHH-Busse

Schon seit 1985 hält Rolf bei der VHH auf dem Betriebshof in Bergedorf vieles am laufen – ob im Marketing oder bei unseren Oldtimer-Bussen. Rolf kann außerdem sehr gut erklären. Über fast alles rund um die VHH weiß er bestens Bescheid – optimale Voraussetzungen für unser neues Video-Format „Rolf erklärt“…

Ihr kennt das vielleicht, wenn ihr mit dem MetroBus unterwegs seid. Alle unsere Busse haben eine 4-stellige Betriebsnummer, die ist an mehreren Stellen am Fahrzeug angeschrieben. Ein Beispiel wäre „1411“ – die ersten 2 Ziffern stehen bei dieser Nummer für das Baujahr des Busses. Dieses System haben wir schon ziemlich lange, so etwa bei unserem „Opa“ Büssing (ein Oldtimer-Bus). „6406“ ist hier die 4-Stellige Betriebsnummer – 1964 ist also das Baujahr.

Keine Regel, ohne Ausnahme – zu sehen an unserem Magirus-Deutz (ein Oldtimer-Reisebus). Wir haben dieses System seit 1964, dieser Bus ist aber Baujahr 1962. Dadurch erklärt sich auch die 3-stellige Betriebsnummer, in dem Fall „891“. Tja, so ist das manchmal.

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