Rolf erklärt

Rolf erklärt2018-08-16T15:14:39+00:00

Rolf erklärt alles rund um die VHH

In der Video-Serie „Rolf erklärt“ stellt Rolf Westphalen regelmäßig verschiedene Themen rund um die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH (VHH) vor. Angefangen von der Technik von Oldtimerbussen über die Funktionsweise einer Buswaschanlage bis hin zu wissenswerten Fakten zur Elektromobilität erfahren Zuschauer in den 2 – 4 minütigen Videos jedes mal etwas Neues über Norddeutschlands zweitgrößtes Nahverkehrsunternehmen. Neben den Videos gibt es barrierefrei auch alle Texte aus den „Rolf erklärt“ Videos zum mitlesen.

Bei Facebook, Instagram und YouTube sammeln wir Fragen von unseren Fans und Followern, was Rolf in Zukunft in einem Video erklären soll. Wir freuen uns immer über Vorschläge und Ideen.

Alle Videos von „Rolf erklärt“

Folge 30 – Rolf testet das ioki Hamburg Shuttle

Seit Mitte Juli 2018 fährt das ioki Hamburg Shuttle in Osdorf und Lurup. Seit 8. August kann man den Service sogar rund um die Uhr nutzen, Montag bis Sonntag, Tag und Nacht. Und das Beste: Man kann ioki zum HVV-Tarif nutzen – wer eine gültige HVV-Fahrkarte hat, zahlt also nicht extra. Im aktuellen Video probiert Rolf den On-Demand Service aus und erklärt, wie ioki funktioniert…

Moin Moin! Heute mal wieder ein „Rolf erklärt“ Video. Wir sind hier in Klein Flottbek, ich bin gerade mit der S-Bahn angekommen und möchte zum Kl!ck Kindermuseum in Osdorf. Da nutze ich heute mal nicht den Bus, sondern ein neues Serviceangebot, das die VHH seit Mitte Juli anbietet, nämlich den ioki Shuttle. Das ist kein klassischer Linienbusverkehr, wie wir ihn sonst haben, das heißt mit festem Fahrplan und großem Bus. Ioki sind kleine Shuttle-Fahrzeuge im On-Demand Verkehr, das heißt, die fahren wenn Bedarf ist – und den Bedarf melden Fahrgäste über ihre App an.

Heute will ich das mal ausprobieren. Ich bin schon ganz gespannt. Ich habe es gerade gebucht, es ist also das allererste Mal für mich. Da kommt er schon – das nenne ich Timing. Dann werde ich mal meine erste Fahrt im ioki Shuttle machen. Man hört ihn übrigens kaum. Kein Wunder, er fährt ja elektrisch.

So, hier nun meine erste Fahrt im ioki Shuttle. Ich bin begeistert. Es ist sehr geräumig und klimatisiert. Bis zu 6 Fahrgäste haben hier Platz. Im Moment sitze ich hier alleine, das muss aber nicht immer so sein. Ich habe ja meine Fahrt zum Kl!ck Kindermuseum gebucht und wenn ein anderer Fahrgast das gleiche Ziel hat dann fährt der Shuttle einen kleinen Umweg und nimmt den zweiten, oder vielleicht noch einen dritten Fahrgast mit. Denn das ist das Konzept dieser Verkehre, die bedarfsgesteuert sind. Das heißt, ioki orientiert sich wirklich an der Nachfrage der Fahrgäste in dem Moment.

Wer so ein Shuttle buchen möchte, braucht die ioki App. Man lädt sie einfach runter, installiert sie und registriert sich. Dann kann man loslegen und sich sein Shuttle bestellen. Vielleicht auch noch ganz interessant: HVV-Karten haben im ioki Shuttle Gültigkeit. Wer ein HVV-Ticket hat, hat also alles dabei – man muss es nur dem Fahrpersonal zeigen, dass es gültig ist. Die Fahrzeuge sind außerdem sehr geräumig, das dürfte für Fahrgäste interessant sein, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Die ioki Fahrzeuge haben auch eine Klapprampe, das heißt, wenn man mit dem Kinderwagen oder mit Rollstuhl unterwegs ist, kann man hier bequem einsteigen.

Ich kann nur empfehlen, probiert es mal aus. Es ist eine ganz nette Erfahrung. Ich bin begeistert und ich bin nicht der einzige, denn in den ersten 10 Tagen von ioki haben schon über 2.100 Fahrgäste dieses Angebot benutzt. Ich wünsche euch, wenn ihr es ausprobiert, gute Fahrt.

Folge 29 – Was macht Rolf im Raumschiff?

Diesmal ist Rolf in einem Raumschiff unterwegs: Er steht in Hangar 17 des intergalaktischen Sternenzerstörers! Ob Rolf jetzt den Weltraum erobert oder Hollywood-Star wird – oder doch etwas ganz anderes… das erfahrt ihr in Folge 29 von „Rolf erklärt“.

Moin Moin! Ich grüße euch von Hangar 17 des intergalaktischen Sternenzerstörers. Wir erwarten die Ankunft des Dunklen Lords in Kürze. Haltet eure Lichtschwerter bereit!

Ja… Oder auch nicht, denn wir sind hier auf dem Betriebshof in Bergedorf. Wir stehen im Neubau der Werkstatt, genauer genommen in der neuen Lackierhalle. Die Lackierhalle ist recht lang, sie sieht fast ein bisschen wie ein Raumschiff-Hangar aus. Das kommt durch die vielen Lampen, die an der Seite und an der Decke angebracht sind. Die Lampen werden benötigt, damit die Lackierer*innen, wenn sie im Spritzvorgang sind, die Qualität ihrer arbeit überprüfen können. Ganz wichtig sind auch die Filteranlagen unter den Bodengittern und an der Decke. Die Filtermatten nehmen hier die Stäube, die beim Lackieren anfallen, auf.

Was vielleicht noch eine Besonderheit ist, das ist die Heizung. Die ist besonders im Winter ganz nett. Die Heizung läuft mit bis zu 60 Grad, damit die Farbe an den Bussen schnell trocknet. Dann kann der Bus bald wieder fahren. So ist das manchmal!

Folge 28 – Rolf zeigt, wie Fahrzeuge in der Buswaschanlage gereinigt werden

Das typische Hamburger Wetter setzt unseren Fahrzeugen oft zu. Straßenschmutz, Matsch und Staub lassen unsere Busse dann nicht gerade glänzen, besonders im Winter. Deshalb wird es regelmäßig Zeit für eine Fahrt durch die Buswaschanlage. Egal ob Solo- oder Gelenkbus, ob Diesel-, Hybrid- oder Elektrobus – alle unsere Fahrzeuge werden in unseren VHH-Waschhallen auf den Betriebshöfen gereinigt. In dieser Folge nimmt euch Rolf mit auf eine Fahrt durch die Portalwaschanlage auf dem Busbetriebshof in Bergedorf…

Moin Moin! Heute ist mal wieder Zeit für ein „Rolf erklärt“-Video. Der Winter ist in den letzten Tagen, der Frühling steht vor der Tür. Das ist dann auch immer Zeit für den Frühjahrsputz. Während man im Haus den Frühjahrsputz nur ein mal im Jahr macht, waschen wir unsere Busse natürlich regelmäßig. Die Buswaschanlagen, und wie sie funktionieren, hatte ich ja schon mal vorgestellt:

⇒ Rolf erklärt, Teil 17: Wie funktioniert die Bus-Waschanlage?

Ihr wolltet aber auch gerne wissen, wie es ist, wenn man bei so einer Bus-Waschfahrt im Bus sitzt. Das will ich euch heute mal zeigen. Wir fahren jetzt in die Waschanlage. Ich stelle den Bus gerade vors Tor, das öffnet sich dann voll automatisch. Sobald die Ampel hier Grün zeigt, kann ich in die Halle einfahren. Weiter vorne zeigt mir eine Ampel dann an, an welcher Stelle ich mit dem Bus halten muss. Bis dahin führen mich große Rohre wie Schnienen – da kann nichts passieren. Wenn ich richtig stehe, muss der Gang raus, die Feststellbremse rein und Motor aus. Nun beginnt die Show.

In der Portalwaschanlage bewegen sich die Bürsten um den stehenden Bus herum. Gleichzeitig wird der Bus so an der Front, am Heck und auch an den Seiten gewaschen. In der Buswaschanlage muss der Fahrer nichts tun, sondern einfach abwarten, bis der Waschvorgang beendet ist. Früher musste man das alles von Hand waschen – bei so einem Bus ist das ganz schön viel Arbeit. Die VHH hat aber schon seit den 1950er-Jahren automatische Buswaschanlagen, die das Ganze sehr komfortabel machen. So eine Buswäsche geht heute recht schnell – das muss aber auch so sein, da wir täglich eine große Anzahl an Bussen haben, die gereinigt werden müssen.

Wenn der Waschgang abgeschlossen ist, bekommt man ein Lichtsignal. Dann Gang rein, Feststellbremse lösen und dann fährt man vorsichtig wieder aus der Buswaschanlage raus. Der Bus wird sonst noch innen gereinigt und betankt und auf dem Betriebshof wieder abgestellt. Dann kann der Bus auch wieder in den Liniendienst gehen.

So, ich bin jetzt mit meinem Frühjahrsputz durch. Wie sieht’s mit euch aus?

Folge 27 – Wie entstehen Flankenschäden bei Reifen?

Ein Busreifen schafft im Idealfall bis zu 120.000 km. Die VHH-Werkstatt achtet dabei immer darauf, ob ein Reifen noch ausreichend Profil hat, um sicher fahren zu können. Doch bei Beschädigungen muss die Werkstatt Reifen eher austauschen – auch wenn das Profil noch in Ordnung ist. Ein Flankenschaden kann der Grund für einen verfrühten Reifentausch sein. Im aktuellen Video erklärt Rolf, wie es bei Busreifen zu Flankenschäden kommen kann und was man dagegen unternommen hat, um dem vorzubeugen…

Moin! Heute ist mal wieder Zeit für ein „Rolf erklärt“-Video. Wir haben uns schwerpunktmäßig auf die Technik festgelegt, nämlich auf die Busreifen. Jeder Bus braucht Reifen, ein 12 m Stadtbus zum Beispiel hat gleich 6 davon. Neue Reifen haben eine Profiltiefe von bis zu 21 mm. Mit diesen 21 mm können sie eine Laufleistung von bis zu 120.000 km erzielen. Das ist natürlich eine ganze Menge. Diese Laufleistung erreichen sie aber nur, wenn zwischendurch nichts mit ihnen passiert. Das ist bei diesem Exemplar, das noch locker 10 mm Profiltiefe hat, passiert. Und zwar ist hier ein sogenannter Flankenschaden aufgetreten.

Die Flanken, das sind die Seiten des Reifens. Und bei dem Beispiel sehen wir, dass die Seitenflächen des Reifens schon recht angegriffen sind. Das passiert in der Regel, wenn der Bus beim An- oder Abfahren oder in Kurven am Kantstein „radiert“. Der Reifen nimmt dann seitlich Schaden und ist ein Fall für die Werkstatt.

Normalerweise sind unsere Linienwege alle so ausgelegt, dass man gut mit dem Bus dort fahren kann. Im Vorwege wird auf den Linien immer getestet, dass man auch enge Ecken mit dem Bus gut umfahren kann. Bevor wir also eine neue Linie in Betrieb nehmen, wird geprüft, ob ein Bus dort gut durchkommt. Im Normalfall ist das kein Problem. Aber wie das im Verkehr manchmal so ist: Es gibt auch Leute, die sich mit ihrem Auto ziemlich unpassend hinstellen. Das Falschparken kann an einer Bushaltestelle passieren, oder dass die Autos so abgestellt werden, dass sie zu weit in einen Kreuzungsbereich hineinragen. Unser Bus muss dann weit ausholen oder ein bisschen enger fahren – und schon passiert es: der Reifen reibt am Kantstein.

An den Haltestellen ist das Falschparken besonders ärgerlich, denn das wird nicht nur zum Problem für unsere Reifen, sondern geht auch auf Kosten unserer Fahrgäste. Denn der Bus soll ja nah am Kantstein stehen, das kann er aber nicht, wenn ein PKW zu weit im Haltestellenbereich parkt. Im schlimmsten Fall können dann Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, nicht mehr ein- oder aussteigen. Aber es ist eine Geschichte mit Happy End. In den letzten Jahren hat sich hier eine ganze Menge getan. Viele Bushaltestellen in der Metropolregion Hamburg wurden umgebaut und haben sogenannte Kasseler Sonderbords erhalten.

Früher war das Motto für unsere Fahrer*innen, wenn sie an die Bushaltestellen heranfuhren: Bleib weg vom Kantstein. Das war die Goldene Regel. Klar, man wollte ja die Reifen schonen. Bei den Kasseler Sonderbords, den neuen Kantsteinen, ist es aber so, dass die Reifen sogar dicht anfahren sollen. Man sieht, der Kantstein ist abgerundet. Dadurch nehmen die Reifen keinen Schaden, wenn der Bus nah an die Haltestelle fährt. Also, es ist eine Geschichte mit Happy End. So ist das manchmal.

Folge 26 – Wie funktioniert eine Taumittel-Sprühanlage?

Der Zentrale Omnibus-Bahnhof (ZOB) in Hamburg-Bergedorf hat eine Besonderheit: Er liegt quasi „im 1. Stock“, also höher als seine Umgebung. Um auf den ZOB zu gelangen, müssen die Busse hier über An- und Abfahrtsrampen fahren. Besonders im Winter, wenn es kalt und nass ist, kann es hier zu Glatteis kommen. Damit die Busse hier beim Fahren nicht rutschen, ist in den Fahrbahnen eine sogenannte Taumittel-Sprühanlage installiert. Im aktuellen Video erklärt Rolf, wie diese Anlage funktioniert…

Moin Moin! Heute ist mal wieder Zeit für ein „Rolf erklärt“-Video. Und darum geht`s: Wir sind hier auf einer der Zufahrtsrampen des Bergedorfer ZOB. Der Bergedorfer ZOB gehört mit 2.000 An- und Abfahrten zu den größeren Busanlagen in Hamburg. Der ZOB hat eine Besonderheit, die ich hervorheben möchte – hervorheben im wahrsten Sinne des Wortes. Der Busbahnhof ist ein bisschen höher, er liegt also im 1. Stock. Damit die Busse hier gut rauf- und runterfahren können, haben wir Zu- und Abfahrtsrampen an den beiden Enden, westlich und östlich. Damit wir diese Rampen auch das ganze Jahr befahren können, haben wir hier eine sogenannte Taumittel-Sprühanlage, die dafür sorgt, dass im Winter die Zu- und Abfahrten eisfrei bleiben.

Die Taumittel-Sprühanlage müsst ihr euch so vorstellen: Wir haben hier einen Technik-Raum, in dem ist ein 4.000 Liter Tank. Darin befindet sich eine Salzlösung, die wird auch als Sole bezeichnet. Weiterhin sind da Pumpen und auch eine Steuerungselektronik. Von diesem Technik-Raum gehen dann die Leitungen ab zu den Rampen. An deren Enden sind dann diese kleinen Stahldüsen, die ihr auch am Anfang des Videos gesehen habt. Wenn es jetzt kalt wird, dann wird diese Anlage automatisch aktiv. Da sind nämlich Sensoren in den Fahrbahnen, die messen die Temperatur und die Feuchtigkeit der Fahrbahn. Und wenn die meinen, so jetzt muss es losgehen, dann geht das los. Dann wird hier praktisch die Salzlösung auf die Fahrbahn verstäubt.

Wundert euch mal nicht, wir machen das auch im Sommer. Da wollen wir natürlich nicht die Rampen hier entstauben, sondern das hat einen anderen Hintergund. Die Anlage muss das ganze Jahr über betriebsfähig sein. Damit uns die Düsen nicht verstopfen, werden wir sie hier regelmäßig auch im Sommer betreiben. Das heißt, da kommt so ein bisschen was aus der Fahrbahn. Das ist dann aber keine Salzlösung im Sommer, sondern klares Wasser.

Der Bergedorfer ZOB hier, der hat wirklich einige Besonderheiten, nicht nur die Taumittel-Sprühanlage. Eine Besonderheit ist – und das ist auch etwas ungewöhnlich – dass zum Beispiel auf der andreen Seite, nach Lohbrügge hin, die Busse im Linksverkehr die Rampe rauf und runter fahren. Etwas ungewöhnlich, aber so ist das manchmal.

Folge 25 – Welche Azubi-Stellen gibt es bei der VHH?

System- und Hochvolttechnik wird immer wichtiger bei der VHH. Das liegt natürlich an der Umstellung auf Elektromobilität. Um die neuen Elektrobusse instand halten zu können, müssen sich auch unsere Auszubildenden in der Werkstatt in Zukunft mit System- und Hochvolttechnik auskennen. In der neuen Folge von „Rolf erklärt“ geht es darum, welche Ausbildungsstellen es bei der VHH gibt und wie sich vor allem der Beruf der Kfz-Mechatroniker*innen in den letzten Jahren verändert hat…

Moin Moin! Heute ist es mal wieder Zeit für ein kleines „Rolf erklärt“-Video. Ich bin heute hier im Keller des Ersatzteillagers der VHH in Bergedorf. Hier seht ihr Sitzpolster, Blechteile, Gummiteile – alles wird hier gelagert. Und warum wir heute hier sind, das erzähle ich euch gleich. Erstmal wollte ich euch erzählen, dass die VHH über 1.600 Mitarbeiter*innen hat. Davon sind 47 Auszubildende.

Die VHH bildet in mehreren Berufen aus. Da sind zum Beispiel die Fachinformatiker*innen. Wir haben Kaufleute für Verkehrsservice, die wir ausbilden. Wir haben den Beruf als Busfahrer*in, das ist ja seit 10 Jahren ein klassischer Lehrberuf mit der Bezeichnung „Fachkraft im Fahrbetrieb“. Wir werden 2018 auch eine Fahrzeuglackiererin bzw. einen Fahrzeuglackierer bei der VHH einstellen – dieser Beruf wird dann auch bei uns ausgebildet. Und wir haben natürlich den Beruf als Kfz-Mechatroniker*in mit dem Schwerpunkt System- und Hochvolttechnik.

Dieser Zusatz System- und Hochvolttechnik ist relativ neu, das bilden wir jetzt seit kurzem aus. Das ist im Grunde die Stelle als Kfz-Mechatroniker*in, wie sie seit Jahren schon ausgebildet wird. Allerdings mit einem neuen Schwerpunkt für die E-Busse, denn die stehen bei uns ja bald vor der Tür.

Ich habe da eine ganz besondere Beziehung zu dem Beruf. Das hängt ein bisschen damit zusammen, dass ich den Beruf 1985 hier selbst gelernt habe. Als ich im August 1985 bei der VHH angefangen habe, stand ich erstmal einige Wochen an der Feilbank und habe den „Grundlehrgang Metall“ absolviert. Das heißt, wir haben gefeilt, wir haben gesägt, wir haben gebohrt. Und das brauchten wir auch, denn wenn ein Bus repariert werden musste, dann war das auch immer mit Metallbearbeitung verbunden.

Ich habe euch hier mal ein kleines Beispiel vorbereitet. Wir stellen uns vor, wir sind im Jahr 1985 und der Bus nimmt kein Gas an. Was machen wir? Wir gucken und stellen fest: Es ist das Gasgestänge kaputt. Das Gasgestänge war ein 6 mm Rundstahl, der von vorne, vom Gaspedal bis hinten zur Einspritzpumpe ging, ein paar mal unterbrochen durch ein paar Gelenke. Eigentlich eine relativ simple Konstruktion. Wir haben den Rundstahl, wenn er dann kaputt war und erneuert werden musste, auf Länge zugeschnitten, am Ende kam dann noch ein Gewinde rauf und dann haben wir die Stange wieder eingebaut. Das war im Grunde die Reparatur 1985.

Heute sieht das ein bisschen anders aus. Da gibt es ein elektronisches Steuergerät und da läuft alles zusammen. Das ist nicht mehr wie beim Gasgestänge, sondern das ist schon etwas komplexer. Da laufen ganz viele Funktionen der Motorsteuerung zusammen. Dementsprechend ist das auch so, wenn Jugendliche heute Beruf als Mechatroniker*in erlernen, dann müssen sie nicht mehr feilen und sägen, sondern sie müssen in erster Linie Fehler finden. Das heißt, Analyse ist wichtig, sie haben elektronische Prüfgeräte mit denen sie wiederum Aggregate prüfen und testen können – und gegebenenfalls auch neu programmieren können.

Ihr seht, das hat sich ganz schön gewandelt. Das wird sich in den nächsten Jahren auch noch stärker wandeln, denn wenn die Elektrobusse kommen, die haben technisch ganz andere Konzepte und da müssen wir uns drauf einstellen. Dementsprechend haben wir beim Beruf als Kfz-Mechatroniker*in den Zusatz „System- und Hochvolttechnik“. Als ich die Ausbildung gemacht habe, da hieß der Beruf noch „Kfz-Schlosser“, das war die ursprüngliche Bezeichnung. Aber so ist das, die Zeit geht immer weiter. Und mit 6 mm Rundstahl, da werde ich heute nichts mehr. Tja, so ist das manchmal.

Folge 24 – Was passiert beim Fahrplanwechsel?

Immer im Dezember steht der Fahrplanwechsel an. Dann kommt es bei einigen Linien im HVV zu Veränderungen – ob bei den U- und S-Bahnen oder im Busbetrieb. In der aktuellen Folge „Rolf erklärt“ geht es darum, wie beim Fahrplanwechsel alles im Verkehrsverbund miteinander in Zusammenhang steht…

Moin Moin! Heute ist es mal wieder Zeit für ein kleines „Rolf erklärt“-Video. Diesmal soll es um das Thema Fahrplanwechsel gehen, denn den haben wir ja einmal im Jahr. Ihr kennt das vielleicht, da ändern sich die Abfahrtszeiten, da ändern sich Linienwege. Aber warum ist das eigentlich so? Warum gibt es einmal im Jahr einen Fahrplanwechsel?

Da müssen wir, wenn wir das mal hier auf meiner kleinen vorbereiteten Wand betrachten, den gesamten öffentlichen Verkehr in Deutschland ansehen: Wir haben hier die Fernzüge, wir haben hier die Regionalbahnen und die S- und U-Bahnen, und dann gibt es in diesem Verbund auch noch die Busse. Die Fernzüge haben im Grunde die höchste Priorität im Fahrplan. Die S-Bahn und die U-Bahn halten auf diese Fernzüge die Anschlüsse. Die Buslinien müssen wiederum natürlich auf die U- und S-Bahnen die Anschlüsse halten. Das heißt, wenn ich eine weite Reise mache von irgendwo her nach Hamburg, dann komme ich mit dem Fernzug an, dann erwarte ich dass meine S-Bahn dasteht, fahre mit der in den Vorort und weiter geht die Reise mit dem Bus. Und vielleicht steige ich unterwegs auch nochmal um.

Dann kommt der Fahrplanwechsel, der ist ja jetzt im Dezember. Da gibt es dann zum Beispiel Neuerungen im Fernzugbereich, etwa ein neuer Bahnhof oder eine neue Route. Das heißt, der Fahrplan dieses Fernzuges verschiebt sich. Und wenn dieser Fahrplan verändert ist, dann passt natürlich der Übergang auf die U- und S-Bahnen nicht mehr. Das heißt, die U- und S-Bahnen müssen ihren Fahrplan ebenfalls entsprechend anpassen. Und natürlich wollen wir von der U- oder S-Bahn auch auf den Bus umsteigen, also müssen auch diese Fahrpläne einmal alle angefasst werden und zwar so, dass die Beförderungskette bis vor die Haustür wieder klappt.

Natürlich gibt es nicht nur die Fernzüge, die den Takt bestimmen. Es sind auch regionale Bedürfnisse, zum Beispiel neue Wohngebiete, die im HVV-Bereich eingerichtet werden, oder veränderte Schulzeiten. Auch dann müssen wir nochmal an den Fahrplan ran, um die Beförderungskette wieder hinzukriegen und die Fahrpläne in Rücksprache mit dem HVV zueinander abstimmen. Das sieht hier einfach aus, ist in Wirklichkeit aber recht kompliziert, aber so ist das manchmal.

Folge 23 – Rolf erklärt die Stromversorgung von Elektrobussen

Diesmal steht Rolf unter Strom. Er erklärt, wie viele Megawatt die VHH benötigen würde, wenn die ganze Fahrzeugflotte elektrisch wäre. Außerdem verrät Rolf, warum sich für die geplante Ladung der E-Busse über Nacht umweltfreundliche Windkraft besonders eignen würde…

Moin Moin! Heute ist mal wieder Zeit für ein kleines „Rolf erklärt“-Video. Im letzten Film hatte ich euch ja schon vorgestellt, dass sich die VHH beim Betriebskonzept der E-Mobilität auf Batteriebusse und die Übernachtladung auf dem Betriebshof festgelegt hat. Das heißt, tagsüber ist der Bus unterwegs und nachts tankt er auf dem Betriebshof seinen elektrischen Strom. Der Vorteil dieses Prinzips ist, dass man an den Strecken keine Investitionen in Ladeinfrastruktur vornehmen muss. Umgekehrt muss man allerdings auf dem Betriebshof etwas machen, da brauchen wir Strom – und davon eine ganze Menge.

Wir haben das mal durchgerechnet: Wenn wir alle unsere Busse – immerhin 550 Stück – elektrisch betreiben, dann haben wir einen täglichen Leistungsbedarf von 31 Megawatt. Das entspricht umgerechnet etwa 3.800 Haushalten. Es ist also eine ganze Menge, das heißt mit der bisherigen Stromversorgung kommen wir da nicht sehr weit. Das Gute daran ist aber, wir brauchen den Strom nachts, wenn alle schlafen. Wir haben uns das mal angesehen: Zum Beispiel auf dem Betriebshof Schenefeld hätten wir, wenn wir die Busse elektrisch laden, um 02:30 Uhr nachts die höchste Ladelast. Das heißt, das ist zu einer Zeit, wo der allgemeine Stromverbrauch sehr niedrig ist.

Das wiederum könnte uns für Windstromerzeuger interessant machen, die nachts ihren Strom produzieren, diesen aber nicht in dem Umfang abgenommen bekommen, wie sie es gerne hätten. Da könnten Verkehrsunternehmen und Windstromerzeuger natürlich zusammenfinden. So gesehen sind unsere E-Busse dann ein nützlicher Beitrag für die Energiewende in Norddeutschland. Zum anderen wird dadurch natürlich die Luft in den Städten ein ganzes Stück besser. Tja, so ist das manchmal…

Folge 22 – Welche Systeme gibt es bei Elektrobussen?

Das Thema Elektromobilität ist aktuell wie nie zuvor. Dabei gibt es einige Systeme schon seit vielen Jahren – doch insbesondere bei batterie-elektrischen Bussen ist der Markt noch recht jung. In der aktuellen Folge von „Rolf erklärt“ geht es diesmal um verschiedene Bussysteme…

Moin Moin! Heute ist mal wieder Zeit für ein kleines „Rolf erklärt“-Video. Schwerpunkt ist diesmal wieder die Elektromobilität. Wir schauen uns mal ein bisschen genauer die Fahrzeuge bzw. die Fahrzeugsysteme an.

Der Markt der Elektrobusse ist ein recht junger Markt. Viele kleine Hersteller tummeln sich hier, aber auch die großen Fahrzeughersteller haben erkannt, dass die Verkehrsunternehmen einen Bedarf haben an Elektrobussen. Und so hat sich in den letzten Jahren viel entwickelt, es gibt viele Konzepte. Kleinhersteller haben schon die ersten Testfahrzeuge entwickelt und die großen Hersteller sind dabei, Fahrzeuge zu entwickeln, die in Kürze serienreif sein sollen.

Elektrobusse gibt es aber eigentlich schon sehr viel länger. Vielleicht habt ihr schon mal davon gehört: Es gibt die Oberleitungsbusse, bzw. kurz O-Busse genannt. Die Busse haben eine Stange auf dem Dach, den sogenannten Stromabnehmer. Damit bezieht der Bus seine Energie aus einer Oberleitung, die entlang der Strecke gespannt ist. Oberleitungsbusse haben sich in Deutschland nie so durchgesetzt. Vielleicht liegt das an der Unflexibilität, denn wo ein Fahrdraht fehlt, kann ein O-Bus nicht fahren. Umgekehrt muss man natürlich auch bedenken, dass so eine Oberleitunsganlage recht kostenintensiv ist.

In den letzten Jahren ist ja nun viel Entwicklung reingekommen bei den Elektrobussen, und zwar genauer genommen bei den Batteriebussen. Auch hier gibt es wieder verschiedene Systeme. Da gibt es Busse, die haben einen zentralen Motor für den Antrieb, es gibt auch Busse, die haben radnahe Motoren. Und auch bei der Ladung gibt es Unterschiede. Da gibt es Busse, die werden an der Strecke geladen, und es gibt Busse, die nur einmal über Nacht geladen werden.

Ihr kennt vielleicht unsere Rampinis, die in Blankenese fahren. Das sind zwei Elektrobusse, die wir dort seit einigen Jahren einsetzen und die auch schon rund 100.000 km erfolgreich abgespult haben. Wir haben auch unsere Elektro-Gelenkbusse, die wir jetzt u.a. auf der Linie 3 im Betrieb erproben. Das sind Busse, die über Nacht auf dem Betriebshof geladen werden, die aber auch an den Endhaltestellen nachgeladen werden müssen, und zwar in den jeweiligen Pausen. Dafür haben wir in Blankenese eine Ladestation wo der Bus per Steckverbindung angeschlossen wird. Und wir haben bei den Elektro-Gelenkbussen die Lademasten in Rothenburgsort und in Bahrenfeld, wo die Busse tagsüber entsprechend nachladen können.

Diese Busse haben keine besonders große Reichweite, im Vergleich zu den E-Bussen, die über Nacht geladen werden. Bei der Übernacht-Ladung, wie der Name schon sagt, wird die Batterie des Fahrzeugs über Nacht aufgefüllt. Dann kann der Bus den ganzen Tag mit dieser Ladung unterwegs sein. Der Vorteil dieses Systems ist, dass man natürlich an der Strecke nicht viel für die Lademasten investieren muss. Man spart also die Lademasten an der Stecke und muss nur die Betriebshöfe entsprechend vorbeteiten, dass die in der Lage sind, nachts alle Elektrobusse zu versorgen, die dann da parken und geladen werden wollen.

Das aber ist schon fast ein eigenes Kapitel und deshalb machen wir da beim nächsten Mal weiter. Fortssetzungen müssen manchmal leider sein…

Folge 21 – Was ändert sich durch die Umstellung auf Elektromobilität?

Elektromobilität gut und schön – aber was muss sich bei der Umstellung der VHH-Busse auf elektrische Antriebstechnologien alles ändern? In der aktuellen Folge von „Rolf erklärt“ geht es um die Herausforderungen, die die neuen Elektrobusse für uns und den Busbetrieb mit sich bringen…

Moin Moin! Heute ist es mal wieder Zeit für ein kleines „Rolf erklärt“-Video. Nicht ganz ohne Hintergedanken habe ich mir heute als Hintergrund das Umspannwerk hier zu meiner Seite ausgesucht. Es soll wieder um E-Mobilität gehen, wie schon beim letzten mal, wo wir eher die technische Seite betrachtet hatten, nämlich den Neubau der Werkstatt in Bergedorf, wo E-Busse repariert werden können.

Nun ist es natürlich so, dass im betrieblichen Bereich bei E-Bussen nicht ein Stein hier auf dem anderen bleibt. Wir müssen vieles betrieblich neu denken und neu planen. Was bleiben wird, das ist der HVV-Fahrplan. Das ist die Vorgabe, die wir im Grunde genommen bisher und auch in Zukunft fahren werden. Aber wir müssen die Abläufe dahinter überprüfen. Wir müssen einfach bedenken, dass Elektrobusse betrieblich anders zu handhaben sind, dass sie zum Beispiel eine andere Reichweite haben.

Wir hatten im letzten Jahr hier im Test den Sileo-Bus, der hat ja eine Reichweite von 280 km, was schon ein beachtlicher Wert ist. Damit können wir einen großen Anteil unserer Umläufe abdecken. Umläufe, das sind praktisch die Fahrten, die im Rahmen des HVV-Fahrplans über den Tag von so einem Bus gefahren werden. Aber diese Umläufe sind im Moment etwas länger, als die E-Busse zur Zeit fahren können. Das müssen wir natürlich berücksichtigen. Klar, die Technik wird sich weiterentwickeln, aber wir werden auch erstmal unsere Umläufe anpassen müssen, damit wir wirklich überall mit E-Bussen auf der sicheren Seite sind. Aber es wird möglich sein, das haben unsere Fachleute schon festgestellt.

Was zusätzlich auch noch eine Besonderheit ist, die ich hervorheben möchte: Wir müssen auch berücksichtigen, dass wir auf ungeplante Störungen reagieren können müssen mit unseren E-Bussen. Ein Beispiel: Ein Bus bleibt im Stau stecken, kommt nicht weiter und kann seine Fahrt nicht pünktlich ableisten. Jetzt hat die Leitstelle, in der Vergangenheit wie auch künftig, die Möglichkeit, über Funk einen anderen Bus zu diesem Punkt zu dirigieren und mit einem Ersatzfahrzeug diese Fahrt, die ja ausgefallen ist, zu überbrücken. Bei E-Bussen müssen wir hier in Zukunft aber schauen: Passt es mit der Reichweite? Also: Schafft der Bus es zu dem Ort hin, kann er die Fahrt überbrücken und kommt er dann auch wirklich wieder zum Betriebshof zurück? Hat er also genug Ladung und bleibt nicht unterwegs stehen? Das werden wir natürlich irgendwie regeln müssen.

Da sind dann auch IT-Lösungen gefragt, die dann praktisch den Disponenten bzw. der Institution, die die Fahrzeuge dann überwacht, immer die Möglichkeit gibt, den Batteriestatus der Fahrzeuge im Auge zu behalten. Das ist nicht ganz unkompliziert, aber so ist das manchmal.

Folge 20 – Rolf zeigt den Werkstatt-Umbau in Bergedorf

Diesmal ist Rolf auf dem Busbetriebshof in Bergedorf unterwegs. Im aktuellen Video erklärt er, warum die VHH-Werkstatt zum Teil abgerissen werden muss und was hier statt dessen in Kürze entstehen wird. Ein kleiner Tipp: Hinter dem Bauprojekt steckt das Thema Elektromobilität…

Moin Moin! Heute ist es mal wieder Zeit für ein kleines „Rolf erklärt“ Video. Ich bin heute hier auf dem Busbetriebshof in Bergedorf und stehe inmitten eines Baufeldes. Hinter mir seht ihr das Werkstattgebäude des Betriebshofs und das wird in Kürze teilweise abgerissen. Genau genommen reißen wir unsere Halle B ab. Sie ist, eigentlich wie der ganze Betriebshof, aus dem Jahr 1978. Sie genügt aber den Anforderungen an eine moderne Businstandsetzung heute nicht mehr.

Die Besonderheit des Neubaus ist, dass hier Elektrobusse instandgesetzt werden. Ihr habt es vielleicht schon mal gehört: Der Hamburger Senat hat die Vorgabe gemacht, dass ab 2020 nur noch emissionsfreie Busse beschafft werden sollen. Und diese Busse, die wollen natürlich nicht nur gefahren werden, sondern sie wollen auch gewartet und fachgerecht repariert werden. Das kann in diesem Neubau erfolgen. Er verfügt über eine entsprechende Zahl an Dacharbeitsplätzen, denn die braucht es bei Elektrobussen. Hier sind nämlich die Fahrbatterie, die Klimatechnik, aber auch weitere Aggregate auf dem Dach untergebracht. Bewährt sich das Konzept dieser E-Bus-Werkstatt, dann ist es durchaus ein Modell für andere Standorte der VHH, die dann auch entsprechend umgerüstet werden.

Der Umbau dieser Werkstatt erfolgt unter laufendem Betrieb und Teil des Neubaus wird eine neue Lackierhalle, samt Fahrzeugvorbereitung sein. Und na ja, weil solche Bauarbeiten natürlich eine Weile dauern, kann es durchaus passieren, dass ihr vielleicht mal den einen oder anderen Bus mit einer Seitenklappe oder mit einer Stoßecke seht, die nur grundiert ist. Seht es uns nach. Wenn die Bauarbeiten hier abgeschlossen werden, die neue Lackierhalle dann fertig ist samt Vorbereitung, dann werden unsere Busse so glänzen wie eh und je. So ist das manchmal.

Folge 19 – Rolf erklärt die Sitzplatzanordnung im Bus

Früher ging es in Bussen drunter und drüber, zumindest wenn es darum ging, den richtigen Sitzplatz zu finden, wenn man mobilitätseingeschränkt ist. Heute ist alles ganz einfach! Rolf erklärt diesmal, was es mit der Sitzplatzanordnung im Bus auf sich hat…

Moin Moin! Heute ist es mal wieder Zeit für ein kleines „Rolf erklärt“-Video. Wir sind hier auf dem Busbetriebshof in Bergedorf und sitzen in einem Niederflurbus des Baujahres 2010. Ich befinde mich hier auf dem Sitzplatz für Mobilitätseingeschränkte. – Wirklich? Natürlich nicht! Das war früher mal so. In den 1970er und ’80er Jahren waren die Sitzplätze für diesen Personenkreis im Bereich der Vorder- und der Mitteltür. Das hat sich aber mit Einführung der Niederflurtechnik geändert.

Die Sitzplätze mussten in den Niederflurbussen neu verteilt werden. So kam das, dass bei dem einen Bustyp die Plätze vorne waren, gleich hinter dem Fahrer, bei anderen Bussen dann wieder vorne an der Tür oder hinten an der Mitteltür. Es war aber nicht vereinheitlicht. Das hat man dann auch in den 200er Jahren erkannt und hat gesagt, ok wir bringen da jetzt eine Linie rein – und zwar europaweit.

Ich zeige euch jetzt mal, wo diese Sitzplätze sind. Die Sitzplätze befinden sich auf der Seite hinter dem Fahrer, in der Mitte des Busses. Sie unterscheiden sich von den anderen Sitzen dadurch, dass sie ein klein bisschen breiter sind. Außerdem ist neben den Sitzen noch eine zusätzliche Haltestange, die für sicheren Halt sorgt. Diese Sitzplätze sind entsprechend ausgezeichnet, und zwar mit Piktogrammen, die wir oben im Deckenbereich angebracht haben.

Im Deckenbereich, das hat einen ganz bestimmten Grund. Wir werden oft gefragt, warum wir die Aufkleber nicht unten anbringen, denn da wären sie viel näher an den Sitzen. Da ist aber das Problem, dass sie nach einer Weile abgeknibbelt werden. Dann sind sie weg – da kommen wir mit dem Kleben gar nicht hinterher. So ist das manchmal.

Folge 18 – Rolf gibt Nachhilfe zur Straßenverkehrsordnung

Warum haben einige Busse der VHH eigentlich so provokante Sprüche auf dem Heck stehen? Und was hat das ganze mit der Straßenverkehrsordnung zu tun? Rolf erklärt es im aktuellen Video – ein bisschen Nachhilfe für den Straßenverkehr…

Moin Moin! Heute ist es mal wieder Zeit für eine neue Folge von „Rolf erklärt“. Ich möchte mit euch ein bisschen Verkehrsunterricht machen und wollte euch fragen: Kennt ihr eigentlich den Paragraphen 20, Absatz 5 der Straßenverkehrsordung? Nein? Viele Autofahrer*innen leider auch nicht. Ich habe ihn zufällig dabei und lese ihn euch mal kurz vor:

„Omnibussen des Linienverkehrs und Schulbussen ist das Abfahren von gekennzeichneten Haltestellen zu ermöglichen. Wenn nötig, müssen andere Fahrzeuge warten.“

Also der Bus hat an der Haltestelle eigentlich Vorrang. Nun ja, dieses Problem, dass die Autofahrer*innen eigentlich nicht daran denken, das ist nicht wirklich neu – das gab es schon früher. Und in den 1970er und 80er Jahren hat man zum Beispiel versucht, mit diesem Aufkleber, den man hinten auf die Bushecks geklebt hat, die Autofahrer*innen zu sensibilisieren. Dieser Aufkleber wurde sogar über Jahrzehnte benutzt. Aber wie das mit so einem Aufkleber ist, den man tagtäglich sieht: Irgendwann nimmt man ihn nicht mehr wahr. Das ist uns auch bei der VHH aufgefallen. Deshalb haben wir einen neuen Weg gesucht, und zwar indem wir mit witzigen Bus-Sprüchen hinten auf dem Busheck die Autofahrer*innen nochmal so ein bisschen wachrütteln wollen für das Thema und dafür sensibilisieren.

Wir haben einmal den Paragraphen im Original in klein abgedruckt. Aber eigentlich sind es die witzigen Sprüche, die mit einem Augenzwinkern auf dieses Problem hinweisen sollen. Ich sage mal zwei Beispiele, die wir jetzt vor Kurzem auf unseren Bussen umgesetzt haben:

„Öfter mal einen fahren lassen“ oder „Lass mich vor – und 80 Likes sind dir sicher!“

Diese Sprüche kommen bei den Fahrgästen ganz gut an und bei den Autofahrer*innen auch – so zumindest das Feedback aus den Sozialen Medien. So ist das manchmal.

Folge 17 – Wie funktioniert die Bus-Waschanlage?

Gerade jetzt im Winter, bei typischem Hamburger Schmuddelwetter, ist für unsere VHH-Busse ein regelmäßiger Besuch in der Waschanlage besonders wichtig. Ob Regen, Matsch oder Schnee – die Busse sollen ja ordentlich aussehen, wenn sie auf den Straßen der Hansestadt unterwegs sind. Im aktuellen Video erklärt Rolf deshalb, wie unsere Buswaschanlagen funktionieren…

Moin Moin! Heute sind wir bei der VHH in Schenefeld auf dem Busbetriebshof, genauer gesagt in der Waschanlage. Jeder VHH-Bus muss ab und an durch diese Waschanlage durch, im Sommer nicht ganz so häufig, aber im Winter fast täglich. Wenn man dann mal bedenkt, dass wir 555 Busse haben und bei einem Waschvorgang, der etwa 2-5 Minuten dauert, je nach Waschanlagentyp pro Bus 160 bis 550 Liter Wasser verbraucht werden, dann ist das schon eine ganze Menge. Allerdings wird das Wasser bei uns nicht im klassischen Sinne verbraucht, sondern jeder Betriebshof, jede Waschanlage hat auch eine Wasseraufbereitung, so dass das Wasser immer wieder verwendet wird. Das heißt, das gebrauchte Wasser wird in diese Anlage gepumpt, der Dreck der darin enthalten ist wird als Feststoff abgelagert und dann umweltgerecht entsorgt.

Ich sagte eben schon, 160 bis 550 Liter kommt bei so einer Buswäsche zusammen. Dieser Unterschied hängt natürlich davon ab, wasche ich einen kurzen Bus, habe ich einen langen Bus – und dann natürlich auch der Typ der Waschanlage spielt eine Rolle. Hier diese blaue größe Bürste, das ist eine sogenannte Portalwaschanlage. Das heißt, das ist ähnlich wie in der Tankstelle: Der Bus fährt rein, die Waschanlage fährt um den Bus rum und reinigt ihn. Der andere Typ ist die sogenannte Durchfahrwaschanlage, die haben wir hier. Da ist es so, dass der Bus in Schrittgeschwindigkeit durch die Anlage fährt und dabei gewaschen wird. Die Durchfahrwaschanlage benutzen wir für die langen Gelenkbusse, während wir die Portalwaschanlage eher für die kleineren Fahrzeuge und für Dienstfahrzeuge benutzen. Tja, Busse wollen sauber sein – so ist das manchmal!

Folge 16 – Was passiert zum Fahrplanwechsel?

Jedes Jahr findet am zweiten Dezember-Wochenende in ganz Deutschland der sogenannte Fahrplanwechsel statt. Das bedeutet, dass sich ab dann sehr viele Fahrpläne ändern, weil z.B. Linien oder Abfahrzeiten neu angepasst werden. Für die Verkehrsunternehmen bedeutet das, dass im ganzen Bediengebiet Fahrplanaushänge aktualisiert und an den Haltestellen getauscht werden müssen. Bei der VHH sind die Vorbereitungen zum Fahrplanwechsel in Hamburg schon im vollen Gange. Was hier genau passiert, erklärt Rolf im aktuellen Video…

Moin Moin! Heute sind wir im Haltestellenservice der VHH in Bergedorf. Hier ist die zentrale Werkstatt, wo alle VHH Bushaltestellen montiert, repariert und gewartet werden. So eine Bushaltestelle besteht aus verschiedenen Elementen. Das ist einmal der rote Mast und das ist die Beschilderung, wir nennen das Einschübe. Ich zeige euch mal welche: einmal für die Linie und einmal für den HVV-Tarif. Das ist die eine Sache, die bei den Haltestellen eine wichtige Rolle spielt. Die andere, das ist der Fahrplan – ist ja klar, man will ja wissen, wann der Bus kommt.

Das ist ein typischer Haltestellen-Aushang. Wir haben bei der VHH 1.800 Bushaltestellen, also rund 3.500 Masten. An all diesen Masten ist immer so ein aktueller HVV-Fahrplan und eine Tarifinformation. Zum Fahrplanwechsel des HVV, der immer im Dezember stattfindet, müssen diese Haltestellenaushänge alle ausgetauscht werden. Das heißt, wir drucken 3.500 Zettel und wenn wenn wir die jetzt einfach so an die Haltestelle hängen würden – ein bisschen Schnee, ein bisschen Rechen und dann wäre es schnell wabbelig, also nicht ansehnlich. Das muss geschützt werden. Und das machen wir, indem wir unsere Haltestellenaushänge alle einlaminieren.

Wer schon mal sowas gemacht hat, so einen Zettel einlaminiert, der weiß, das ist nicht mal eben schnell gemacht. Aber wir müssen es eben schnell machen, weil wir so viele davon haben. Und deshalb haben wir hier eine sogenannte Laminierstraße, mit der wir die Abläufe etwas automatisieren können. Das ist die Maschine hier, ich zeige euch das mal. Man nimmt den Haltestellenaushang, legt ihn hier in die Maschine, dann läuft es praktisch im Grunde durch, wird da hinten nach der Rolle einlaminiert und am Ende automatisch zugeschnitten. Ich zeige euch mal, wie das aussieht.

– die Laminierstraße bei der Arbeit –

Ja, das war schon ganz schön spannend, das mal zu sehen – hat man ja auch nicht alle Tage. Was für euch jetzt vielleicht noch ganz wichtig ist, wir fangen mit dem Tausch der Fahrpläne schon Ende November an. Und das heißt, eine Weile hängen die alten und die neuen Fahrpläne nebeneinander. Und da müsst ihr dann so ein bisschen aufpassen. Kleiner Tipp: Wenn ihr rechts oben auf das Datum achtet, dann seid ihr immer auf der richtigen Seite, denn dann könnt ihr genau sehen, ob der Fahrplan gilt oder nicht. Und falls er nicht gilt, dann guckt ihr einfach bei hvv.de oder ruft bei der Tel. 19 449 an und die sagen euch dann die aktuelle und richtige Abfahrtszeit. So ist das manchmal.

Folge 15 – Rolf erklärt die Ladestationen für den E-Bus

Im Jahr 2014 ging unser erster Elektrobus auf der Linie 48 in Blankenese in Betreieb. Mittlerweile hat die VHH sogar zwei E-Midibusse, die sogenannten Elektro-Bergziegen. Doch wie werden die beiden Fahrzeuge eigentlich „aufgetankt“? Rolf ist diesmal auf dem Busbetriebshof in Schenefeld zu Gast und erklärt, wie die Elektro-Ladestationen hier funktionieren…

Moin Moin! Heute sind wir auf dem Busbetriebshof der VHH in Schenefeld, genauer gesagt auf dem Stellplatz – da, wo die Busse übernachten. Hier sind wir in dem Bereich wo die Blankeneser Bergziegen die Nacht verbringen. Links steht ein Bus, so wie wir ihn momentan auf der Linie 48 als Diesel-Version einsetzen. Wir haben ja aber auch seit Ende 2014 Elektrobusse auf der 48 und auch die parken natürlich hier. Jetzt sind sie gerade unterwegs, so dass wir mal Zeit haben, uns die Landeeinrichtungen etwas genauer anzugucken, die jeder Bus hier hat und die in diesem Fall eine Spezialität der Elektrobusse sind.

Nachts haben wir beim Laden viel Zeit, d.h. wir laden hier ungefähr mit einem Ladestrom von 40 Amper. Das reicht für die Nacht völlig aus. Ein bisschen anders sieht es am Bahnhof Blankenese aus. Da haben wir nur kurze Ladepausen, so etwa 20 Minuten, die sich umlaufmäßig bei den Bussen sowieso ergeben. Da laden wir mit Strom von 120 Amper. Damit kann man in 10 Minuten ungefähr 10 Prozent der Ladung des Busses wieder herstellen.

Übrigens: Hättet ihrs gewusst? Eine Elektro-Bergziege läuft am Tag gut 41 Runden auf der Linie 48. Jede Fahrt verbraucht etwa 3 Prozent Ladung. Aber mit den Ladepausen, die wir hinkriegen, fährt der Bus immernoch mit einer Batterie auf den Hof, die noch fast zu 3/4 voll ist. So ist das manchmal.

Folge 14 – Rolf erklärt die Bücherregale im Bus

Ihr kennt sicher unsere „Buchhaltestellen“, die roten Bücherregale, die es in 150 VHH-Bussen in und um Hamburg gibt. Mittlerweile haben fast 900.000 Bücher so ein neues zu Hause gefunden. Rolf erklärt diesmal, was es mit den Büchern im Bus auf sich hat…

Moin Moin! Während der Fahrt im Bus, da kann man ne ganze Menge machen. Man kann aus dem Fenster gucken, man kann im Internet surfen, E-Mails checken – oder aber ein Buch lesen. Und das Buchlesen im Bus ist sogar sehr beliebt, denn seit 2010 haben wir in 150 unserer Fahrzeuge Bücherregale eingebaut – so wie das, das ihr hier hinter mir seht.

Gefüllt werden diese Bücherregale von unserem Kooperationspartner, das ist das Gebrauchtwarenkaufhaus STILBRUCH. Die haben nämlich immer größere Mengen an Büchern abzugeben. Die packen wir hier in den Bus und seit 2010, also seit Beginn der Kooperation, sind es inzwischen auch schon gut 900.000 Bücher, die hier in die Regale gegangen sind.

Wie funktioniert das Ganze nun, also wie kann ich diesen Service nutzen? Das ist eigentlich ganz einfach: Man steigt in den Bus, geht am Regal vorbei und sucht sich einen passenden Titel, der einem gefällt. Man nimmt sich das Buch und dann schmökert man schon los. Natürlich schafft man es nicht, so ein dickes Buch in 15 Minuten zu lesen. Es ist also kein Problem, wenn ihr das Buch dann einfach mitnehmt und dann vielleicht beim nächsten oder übernächsten mal wieder zurück in das Bücherregal des Busses stellt. Und falls ihr das nicht schafft, könnt ihr die Bücher auch direkt bei STILBRUCH abgeben, nämlich in Altona oder Wandsbek.

Tja, also eigentlich ist das ein ganz einfacher Service und kommt bei den Fahrgästen unheimlich gut an. Und wenn ihr mal hier einen schönen Titel findet, ja dann greift einfach zu. So ist das manchmal.

⇒ Mehr zu den Bücherregalen im Bus

Folge 13 – Rolf erklärt die Herausforderungen auf der Linie 48 in Blankenese

Die Linie 48 in Blankenese ist etwas Besonderes. Sie führt nicht nur durch einen der schönsten Stadtteile Hamburgs, sondern hier sind auch ganz besondere Busse unterwegs – die sogenannten Bergziegen. In dieser Folge von „Rolf erklärt“ geht es um die Herausforderungen, die unsere Busse auf der Strecke bewältigen müssen…

Moin Moin! Heute sind wir in Blankenese, und Hamburg ist ja eigentlich eher flach – aber nicht hier. Ihr seht schon, wie steil das hier hinter mir ist. Wir sind hier an der Bushaltestelle Elbhöhenweg. Hier Fährt unsere Buslinie 48, das sind Hamburgs kleinste Schnellbusse. Und die fahren seit 2014 sogar elektrisch.

Um diese 5,9 km lange Strecke meistern zu können, braucht es schon besondere Fahrzeuge. Das heißt, die Busse müssen nicht sonderlich schnell sein, aber sie müssen eine gute Übersetzung haben, um Hamburgs steilste Straße, an der wir hier nämlich stehen – den Waseberg – meistern zu können. Der Waseberg hat 16 Prozent Steigung, ist also wirklich Hamburgs steilste Straße. Unsere E-Bergziegen die hier fahren, die meistern diese Strecke bravourös. Die schaffen sogar 22 Prozent Steigung, das sagt zumindest der Hersteller. Dafür können sie dann aber auch nur 50 km/h schnell fahren. So ist das manchmal.

Folge 12 – Die VHH testet den Sileo 18 Elektrobus

Probieren geht über studieren – deshalb haben wir im Juli 2016 einen Sileo 18 Elektro-Gelenkbus auf einigen VHH-Linien getestet. Was der Bus alles kann – außer natürlich umweltfreundlich mit Strom betrieben zu sein – erklärt Rolf im aktuellen Video…

Moin Moin! Heute ist es mal wieder Zeit für ein kleines „Rolf erklärt“ Video. Ich bin Rolf, arbeite seit über 30 Jahren bei der VHH und habe hier ursprünglich den Beruf des KFZ-Schlossers erlernt. Heute möchte ich euch einen Bus vorstellen, der mit dem was ich damals gelernt habe, so gar nichts mehr gemeinsam hat: der Elektro-Gelenkbus Sileo S18, den wir hier bei der VHH gerade testen.

Von außen sieht dieser Bus eigentlich aus wie seine Diesel-Kollegen. Der kleine Unterschied ist der Stecker, hierüber tankt der Bus seinen Strom, den er dann in den Fahrbatterien speichert, die auf dem Dach untergebracht sind. Angetrieben wird dieser Bus nicht von einem Motor, sondern von vier Motoren, die radnah an der letzten und an der mittleren Achse verbaut sind.

Der Hersteller gibt für diesen Bus eine Reichweite von 300 km an. Ob das stimmt, testen wir gerade in diesen Wochen. Das heißt, wir setzen des Bus richtig auf Linie ein und befragen dabei die Fahrgäste, wie sie den Bus finden. Die haben übrigens als Zwischenfazit die Note 1-2 vergeben. Wir fragen dann natürlich auch unser Fahrpersonal und natürlich gucken auch die Techniker ganz genau hin, ob der Bus das hält, was er verspricht.

Bisher haben wir auf den Linienfahrten eine Reichweite von 280 km feststellen können. Das ist eigentlich schon mal ein ganz guter Wert. Aber wir hatten leider auch – wie das bei einem Testbus mal sein kann – eine technische Panne, die den Bus für fast 1 Woche außer Gefecht gesetzt hat. Nun läuft er wieder und wir werden die Tests weiter fortsetzen, um dann ein endgültiges Fazit abgeben zu können. Tja, Testbusse können manchmal ausfallen – so ist das manchmal.

Folge 11 – Rolf stellt den PaintBus-Wettbewerb vor

Am 6. Juni 2016 wurden die beiden neuen PaintBusse der VHH am Museum der Arbeit in Barmbek vorgestellt. Was genau PaintBusse sind, erklärt Rolf im Video…

Ja, Moin Moin! Heute begrüße ich euch mal aus Barmbek, genauer gesagt aus dem Museum der Arbeit. Hier hinter mir seht ihr die PaintBusse, die im aktuellen Wettbewerb dieses Jahr gewonnen haben. Insgesamt gab es 400 Einsendungen – und von diesen 400 Einsendungen hat die Jury dann diese zwei Busse asgesucht, die dann Ende Mai auf den Betriebshöfen in Bergedorf und Schenefeld bemalt wurden.

Den PaintBus-Wettbewerb gibt es in Kooperation mit der VHH bereits seit 2002, also das hat schon eine gewisse Tradition. Der Wettbewerb findet alle 2 Jahre statt und in all den Jahren sind inzwischen schon gut 18 Busse von uns bunt bemalt worden. Sie laufen dann noch ungefähr 1 bis 2 Jahre auf Hamburgs Straßen. So ist das manchmal.

Folge 10 – Welche Besonderheiten hat ein Oldtimer-Motor?

Auch schlechtes Wetter hält Rolf nicht vom Erklären ab! Bei Nieselregen zeigt Rolf auf dem VHH-Busbetriebshof in Bergedorf nochmal, wo die Unterschiede zwischen einem Oldtimer-Bus und einem neuen Fahrzeug liegen. Diesmal gibt es aber nicht einen Blick unter den Bus, wie in Folge 9 von „Rolf erklärt“, sondern Rolf schaut bei den Fahrzeugen unter die Motorhaube…

Ja, Moin! Heute sind wir immernoch auf dem Betriebshof in Bergedorf, allerdings nicht mehr in der Werkstatt, sondern auf dem Platz. Lestztes mal habe ich euch gezeigt, wie es unter einem Bus aussieht – heute zeige ich euch mal, wie es hinten aussieht, und zwar wenn die Motorklappe auf ist. Den Anfang macht unser Oldtimer 8433. Hier liegt ein Sechszylinder-Reihenmotor, Diesel. Wir sehen die Nebenaggregate, die Lichtmaschine, hier ist der Kühler mit untergebracht und hier sind die Keilriemen, hier ist der Ölfilter. Wie gesagt, Sechszylinder. Das war früher Standard, lange Jahre.

Aber in den letzten Jahren hat sich mit Einführung der Niederflurtechnik viel geändert, das steht gleich daneben – der Wagen 1316, also aus dem Baujahr 2013. Ich erinnere an den Unterschied zum Oldtimer, der ist von 1984. Beim Bus von 2013 sehen wir schon mal, hier ist die Technik ganz andere Wege gegangen. Weil der Bus niederflurig ist und dieser Gelenkbus sogar 4 Türen hat, bleibt für den Motor hinten nicht mehr viel Platz. Das heißt, der Motor ist jetzt hier komplett zur Seite gewandert. Hier sieht man zwar noch die klassischen Elemente, wie die Lichtmaschine und die ganzen Nebenantriebe, aber es ist halt alles sehr viel kompakter verbaut. Tja, so ist das heute.

Folge 9 – Welche Besonderheiten haben Oldtimer-Busse?

Im aktuellen Video nimmt euch Rolf mit unter den Mercedes Benz O305 aus dem Jahr 1984 und erklärt, welche Unterschiede es zwischen dem Oldtimer und neuen Fahrzeugen gibt…

Moin Moin! Heute sind wir in der Buswerkstatt der VHH in Bergedorf. Hinter mir seht ihr unseren Oldtimer-Bus, den Wagen 8433 aus dem Baujahr 1984. Es soll ein bisschen um Bustechnik gehen und das kann man an so einem Oldtimer-Bus immer ganz gut erklären. Folgt mir einfach mal (und aufpassen bitte mit dem Kopf)!

So sieht es unter einem Bus aus. Dieser Wagen ist ein Oldtimer, also ein sogenannter Hochflurbus. Das heißt, der Fußboden ist ein ganzes Stück höher. Bei heutigen Niederflurbussen ist das etwas anders, da ist der Fußboden nämlich wirklich ganz unten. Das heißt, für die Aggregate, die wir sonst unter dem Bus haben, das sind die Luftkessel und die Ventile, ist bei den Niederflurbussen kein Platz mehr. Die Aggregate mussten also ausweichen, und zwar in den Dachbereich. Was aber bei den heutigen Bussen noch genau so ist, sind die Hinterachse, der Luftfederbalg (denn alle unsere Busse sind luftgefedert), wir haben den Stoßdämpfer und die Lenker. Das ist fast unverändert – bis heute. So ist das manchmal.

Folge 8 – Wie lernen die Busfahrer*innen ihre Linien?

In Teil 5 hatte Rolf erklärt, dass die Busfahrer*innen bei der VHH immer etwa 60 Linien im Kopf haben müssen. Bei Facebook kam dann die Frage: Wie lernen die Fahrer*innen so viele Linien eigentlich auswendig? Gute Frage! In der aktuellen Folge erklärt Rolf, wie es funktioniert…

Moin Moin! Vor einigen Wochen hatten wir erzählt, dass unsere Busfahrer*innen ca. 60 Buslinien kennen müssen. Und ihr habt gefragt: Wie lernen sie das denn? Das erzähle ich euch heute!

Es ist so, dass wir bei der VHH das Schulfach Streckenkunde haben. Wer bei der VHH anfängt, der wird bereits während der Fahrschule an die künftigen Linienwege, die er später täglich befährt, herangeführt. Wenn er dann nach der Fahrschulausbildung alleine auf Strecke ist, dann ist in der Anfangszeit eine Lehrfahrerin oder ein Lehrfahrer dabei. Für ca. 4 bis 6 Wochen zeigen diese den neuen Kolleg*innen, wo die Besonderheiten entlang der Strecke sind. Das ist nicht nur der Linienweg, also „hier links abbiegen, hier rechts abbiegen“, sondern auch besondere Lichtsignalanlagen für Busse, aber auch wo Anschlüsse zu halten sind.

Übrigens: Die Streckenkunde ist nicht nur ein Schulfach für unsere neuen Kolleg*innen. Auch erfahrene Mitarbeiter*innen müssen ab und an dieses Schulfach nochmal belegen, und zwar meist zum Fahrplanwechsel, z.B. wenn wir irgendwo eine Linie neu einrichten. Denn es ist ja klar, dass auch diese Kolleg*innen wissen müssen, wo der Bus lang fährt. Und so kommt es dann vor, dass zum Fahrplanwechsel regelmäßig ein Bus voll mit Busfahrern die neue Strecke einmal abfährt, damit dann alle auf dem neuesten Stand sind. So ist das manchmal.

Folge 7 – Schneller unterwegs dank Fahrscheinautomat

Kennt ihr eigentlich schon unsere neuen Fahrkartenautomaten, die wir in Hamburg entlang der MetroBus-Linie 3 aufgestellt haben? Die neuen Automaten sollen den Busbetrieb ein bisschen pünktlicher und ein bisschen zuverlässiger machen, weil sich dadurch die Haltestellenaufenthaltszeiten der Busse verkürzen können…

Moin Moin! Kennt ihr eigentlich schon unsere neuen Fahrkartenautomaten, die wir entlang der Linie 3 aufgestellt haben? Mit diesen neuen Automaten verfolgen wir natürlich ein Ziel: Wir möchten den Busbetrieb ein bisschen pünktlicher und ein bisschen zuverlässiger machen, weil sich dadurch die Haltestellenaufenthaltszeiten verkürzen können. Klar, wer seine Fahrkarte beim Fahrpersonal kauft, muss sein Geld rauskramen und hin und her.

Am Automat kann man das schon vor der Fahrt machen, damit geht es ein bisschen schneller. Schneller geht es übrigens auch, wenn man eine HVV-Zeitkarte hat – klar, da kann man gleich einsteigen. Oder wer mit seinem Smartphone unterwegs ist, der ist natürlich auch mit einem Onlineticket gut beraten. So ist das manchmal.

Übrigens: Die Streckenkunde ist nicht nur ein Schulfach für unsere neuen Kolleg*innen. Auch erfahrene Mitarbeiter*innen müssen ab und an dieses Schulfach nochmal belegen, und zwar meist zum Fahrplanwechsel, z.B. wenn wir irgendwo eine Linie neu einrichten. Denn es ist ja klar, dass auch diese Kolleg*innen wissen müssen, wo der Bus lang fährt. Und so kommt es dann vor, dass zum Fahrplanwechsel regelmäßig ein Bus voll mit Busfahrern die neue Strecke einmal abfährt, damit dann alle auf dem neuesten Stand sind. So ist das manchmal.

Folge 6 – Was ist eigentlich ein V-Mast?

Den Begriff „V-Mann“ kennt man ja vielleicht – aber wer hat schon mal den Begriff „V-Mast“ gehört? Rolf hat sich in der 6. Folge auf den Weg zu unseren Ersatzhaltestellen gemacht und erklärt, was es mit den sogenannten „Versetzbaren Masten“ auf sich hat…

Der Begriff „V-Mann“ ist im Allgemeinen sehr bekannt – der Begriff „V-Mast“ hingegen ist es nicht. Aber das ist auch kein Wunder, denn es ist ein VHH-Begriff, den wir für unsere Ersatzhaltestellen benutzen. Diese Ersatzhaltestellen kommen zum Einsatz, wenn wir zum Beispiel unsere Buslinien umleiten müssen, sei es wegen Veranstaltungen oder wegen Bauarbeiten. Vor Beginn der Umleitung ist dann unser Haltestellenservice unterwegs, mit dem Kranwagen lädt er die V-Masten auf, bringt sie an die vorgegebenen Punkte der Umleitungssrecke und stellt sie dort ab. Dort sind sie dann während der Umleitung Anlaufpunkt für unsere Fahrgäste.

Nach Beendigung der Umleitung kommt unser Haltestellenservice erneut und sammelt die V-Masten wieder ein. Ist ja auch klar, weil der Bus wieder richtig fährt, können die Fahrgäste auch wieder an den regulären Haltestellen ein- und aussteigen. So ist das manchmal.

Folge 5 – Wie viele Linien müssen sich Busfahrer*innen merken?

Die Busfahrer*innen der VHH müssen sich ganz schön viele Linien im Streckennetz merken. Das und mehr erklärt Rolf im aktuellen Video…

Tja, das sind schon eine ganze Menge Linien da oben – und das ist nur der MetroBus-Plan! Wenn man sich mal vorstellt, dass die VHH rund 150 Buslinien im HVV bedient, dann ist das schon eine ganze Menge. Wenn man dann noch überlegt, dass zum Beispiel für den Betriebshof Bergedorf ein*e Busfahrer*in permanent etwa 60 Buslinien im Kopf haben muss, dann ist das schon ganz schön viel. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass diese Buslinien fahrplantechnisch miteinander verknüpft sind und gerade in der Ferienzeit auch viele Baustellen auftreten. Da ist man als Busfahrer*in ganz schön gefordert. So ist das manchmal.

Folge 4 – Rolf erklärt die Tiersymbole am Schulbus

Rolf erklärt mal wieder! Diesmal geht es um die Steckschilder an den VHH-Bussen in den Vier- und Marschlanden. Die Tiersymbole helfen Schulkindern, die noch nicht lesen können, den richtigen Bus zur Schule zu finden…

Habt ihr euch vielleicht auch schon mal gefragt: Wie kommen eigentlich die kleinen Kinder, die mit dem Bus fahren, zur Schule – wenn sie noch gar nicht lesen können? Tja, da haben wir uns als VHH in den 80er Jahren ein System ausgedacht, als wir den Schulverkehr in den Vier- und Marschlanden übernommen haben.

Und zwar haben wir Steckschilder eingeführt, mit Tierysmbolen. Klar, die Kinder können noch nicht lesen, aber die Tiere die können sie erkennen, z.B. den Pelikan, den Elefanten oder die Maus. Das heißt, in den Vier und Marschlanden, wenn die Kinder da sagen: Ich fahre jetzt mit der Maus in die Schule – dann meinen sie eigentlich den Bus. Tja, so ist das manchmal.

Folge 3 – Rolf erklärt den Fahrscheindrucker im Oldtimerbus

Endlich ist sie da: die dritte Folge „Rolf erklärt“! Diesmal geht es um den Fahrscheindrucker, den sogenannten TIM-Drucker. Im Oldtimerbus wirkt der Drucker wie aus einer längst vergangenen Zeit, aber Rolf erklärt, dass der Einsatz dieser Geräte noch nicht so lange her ist, wie man im ersten Moment vermuten könnte…

Mit diesem Gerät haben wir bis 1998 Fahrkarten verkauft. Das ist ein sogenannter TIM-Drucker. Es gibt ein Einstellrädchen für die Zahlgrenze und man konnte die Urzeit einstellen – immer alle 10 Minuten. Mit Rädern konnte man auch den Preis einstellen, in diesem Fall sagen wir mal 2,50 – also 2,50 Mark damals natürlich noch. Dann dreht man an der Kurbel und fertig ist der Fahrschein.

Folge 2 – Rolf erklärt die Rollbandanzeige im Oldtimer-Bus

Spätestens seit seinem ersten „Rolf erklärt“-Video ist Rolf quasi weltbekannt. Wir haben sehr viele positive Reaktionen auf unser Video bekommen und viele bescheinigten Rolf sogar echte „Sendung mit der Maus-Qualitäten“. Wenn das mal kein Grund für Rolf ist, weitere Sachen zu erklären! Her kommt Teil 2 von „Rolf erklärt“…

Ihr kennt wahrscheinlich alle unsere Zielanzeigen, das sind diese gelben oder weißen Dioden, die immer leuchten und das Ziel zeigen: 1, 21, 8800 usw. Früher hatte man das nicht. Damals haben wir mit sogenannten Rollbandanzeigen gearbeitet, das heißt der Fahrer hat von Hand die Ziele eingekurbelt.

Im Bus ist ein Verzeichnis, da sind alle Ziele abgebildet, die auf dem Rollband abgedruckt sind. Wenn man sich hier ein Ziel heraussucht, zum Beispiel Bergedorf, kann man dann die Klappe zur Anzeige öffnen und sieht die Kurbel. Dan dreht man an der Kurbel, so lange bis man Bergedorf hat. Fertig, so einfach ist das.

Folge 1 – Rolf erklärt die Nummerierung der VHH-Busse

Schon seit 1985 hält Rolf bei der VHH auf dem Betriebshof in Bergedorf vieles am laufen – ob im Marketing oder bei unseren Oldtimer-Bussen. Rolf kann außerdem sehr gut erklären. Über fast alles rund um die VHH weiß er bestens Bescheid – optimale Voraussetzungen für unser neues Video-Format „Rolf erklärt“…

Ihr kennt das vielleicht, wenn ihr mit dem MetroBus unterwegs seid. Alle unsere Busse haben eine 4-stellige Betriebsnummer, die ist an mehreren Stellen am Fahrzeug angeschrieben. Ein Beispiel wäre „1411“ – die ersten 2 Ziffern stehen bei dieser Nummer für das Baujahr des Busses. Dieses System haben wir schon ziemlich lange, so etwa bei unserem „Opa“ Büssing (ein Oldtimer-Bus). „6406“ ist hier die 4-Stellige Betriebsnummer – 1964 ist also das Baujahr.

Keine Regel, ohne Ausnahme – zu sehen an unserem Magirus-Deutz (ein Oldtimer-Reisebus). Wir haben dieses System seit 1964, dieser Bus ist aber Baujahr 1962. Dadurch erklärt sich auch die 3-stellige Betriebsnummer, in dem Fall „891“. Tja, so ist das manchmal.

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