Nach Osdorf und Lurup kommt der Shuttle-Service von ioki Hamburg nun auch nach Billbrook. Besonders Berufspendler profitieren von diesem Angebot, das vorhandene Buslinien ergänzt und den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) attraktiver macht. Mit über 1.000 Betrieben und mehr als 20.000 Beschäftigten ist der Stadtteil Billbrook das zweitgrößte Industriegebiet Hamburgs. Weitläufige Straßen sowie lange Fußwege zu den Bushaltestellen und zu den U- und S-Bahnhöfen können mit den On-Demand-Shuttles von ioki Hamburg nun bequem überbrückt werden.


 

Lange Fußwege zu den Bushaltestellen und zu den U- und S-Bahnhöfen in Billbrook können mit den On-Demand-Shuttles von ioki Hamburg bequem überbrückt werden

Lange Fußwege zu den Bushaltestellen und zu den U- und S-Bahnhöfen in Billbrook können mit den On-Demand-Shuttles von ioki Hamburg bequem überbrückt werden

 

Individuellen Autoverkehr reduzieren

„Den individuellen Autoverkehr durch Ridepooling zu reduzieren, ist zentraler Teil der Mobilitätsstrategie, mit der die Stadt Hamburg bei der Ausrichtung des ITS-Kongresses 2021 antritt. In Lurup und Osdorf wird dies bereits seit über einem Jahr erfolgreich umgesetzt. Dass nun mit Billbrook ein weiteres Bediengebiet von ioki Hamburg hinzukommt, ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, sagt Andreas Rieckhof, Staatsrat der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation.

Dr. Michael Barillère-Scholz, Geschäftsführer von ioki, fügt hinzu: „Mit Billbrook erschließen wir jetzt erstmals einen Stadtteil, in dem sich besonders viele Berufspendler bewegen. So können wir noch mehr Menschen animieren, den Pkw auch für die Fahrten von und zur Arbeit stehen zu lassen und auf den ÖPNV umzusteigen. Auf diese Weise wollen wir Mobilität ohne eigenes Auto möglich machen und gleichzeitig die Straßen und die Umwelt entlasten“.

„Der Stadtteil Billbrook verfügt grundsätzlich schon über einen gut ausgebauten Busverkehr, der aber zum Teil mit sehr weiten Fußwegen zu und von den Haltestellen verbunden ist und sich nicht auf die volle Fläche ausdehnt. Hier schaffen wir mit unserem Angebot eine kleinmaschige Vernetzung und erschließen tagsüber einen Teil, der bis dahin über ein unzureichendes Angebot an Haltestellen verfügt hat“, kündigt Toralf Müller, Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH (VHH), an.

 

Mit ioki Hamburg in Billbrook bringen wir Fahrgäste flexibel und ohne Fahrplan von A nach B. Der On-Demand-Verkehr ist täglich rund um die Uhr verfügbar.

Besonders Berufspendler profitieren von diesem Angebot, das vorhandene Buslinien ergänzt und den ÖPNV attraktiver macht

 

Ein Service vor allem für Pendler

Die zunächst fünf Fahrzeuge von ioki Hamburg in Billbrook bringen zwischen 5 Uhr und 20 Uhr Pendler in die Gebiete von Billbrook, die nicht von den bisherigen Buslinien abgedeckt werden. Nachts ist der Shuttle-Service sogar in ganz Billbrook verfügbar. Davon profitieren besonders Menschen, die dort im Schichtdienst arbeiten. Somit ergänzt ioki Hamburg sinnvoll den bestehenden ÖPNV. Das Angebot ist in den Nahverkehrstarif des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) integriert. Zusätzlich zu einem HVV-Fahrschein wird tagsüber 1,- Euro pro Fahrt berechnet, zwischen 20 Uhr und 5 Uhr entfällt dieser Zuschlag.

Mit dem Start in Billbrook bekommt die ioki Hamburg App zudem eine neue Funktion: Fahrgäste können nun bei der Buchung entscheiden, ob sie nach Ankunfts- oder wie bisher nach Abholzeit buchen möchten. Befindet sich das Ziel in der Nähe einer S- oder U-Bahn-Station oder eines anderen Knotenpunktes im Bediengebiet, werden dem Fahrgast jetzt die dort zu dem Zeitpunkt abfahrenden Züge und Busse in der App angezeigt.

 

So funktioniert ioki Hamburg

Per App lässt sich der individuelle Shuttle-Service ioki Hamburg bestellen. Besonders attraktiv ist das On-Demand-Angebot, weil es in den öffentlichen Personennahverkehr integriert und einfach mit einem örtlichen Nahverkehrsticket, zuzüglich Aufpreis, nutzbar ist. Die VHH bringt den Service zusammen mit ioki, dem Tochterunternehmen der Deutschen Bahn für intelligente On-Demand-Mobilität, seit Juli 2018 auf die Straße. Fahrgäste mit ähnlichen Routen werden mit Hilfe eines Algorithmus automatisch zu Fahrgemeinschaften gebündelt und gemeinsam befördert – mit messbaren positiven Effekten für Umwelt- und Klimaschutz.

 

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