Welche Herausforderungen bringt der Beruf als Busfahrer*in mit sich? Mit welchen Schwierigkeiten werden die Mitarbeiter*innen des VHH-Fahrdienstes täglich konfrontiert? Wie fühlt es sich an, einen 18 Meter langen Gelenkbus durch Baustellen, Staus und den Berufsverkehr zu lenken? Fragen wie diese können Nora Wolters und Toralf Müller künftig aus eigener Erfahrung beantworten. Die Geschäftsführung der VHH hat die vergangenen Monate genutzt, um den Busführerschein zu machen. Nun sind sie mit ihren Lehrfahrer*innen auf verschiedenen Linien im VHH-Bediengebiet unterwegs.


 

Intesives Ausbildungsprogramm

Hinter der VHH Geschäftsführung liegt jetzt eine Vielzahl intensiver Lerneinheiten für die theoretische Prüfung sowie diverse Fahrstunden in der VHH-Fahrschule – natürlich stets neben ihrer Haupttätigkeit bei Norddeutschlands zweitgrößtem Nahverkehrsunternehmen. Mit Erfolg: Nach weniger als zehn Monaten haben Nora Wolters und Toralf Müller den Führerschein der Klasse D und die dazugehörige IHK-Prüfung erfolgreich bestanden. Nun haben sie offiziell den Busführerschein und dürfen Fahrgäste befördern, ob im Solobus oder im 18 Meter langen Gelenkbus.

 

Jens Klose, Leiter der VHH-Fahrschule, lobt das Fahrtalent der VHH-Geschäftsführung

Jens Klose, Leiter der VHH-Fahrschule, lobt das Fahrtalent der VHH-Geschäftsführung

 

Echtes Talent

„Besonders wichtig beim Busfahren ist es, auch in stressigen Situationen die Ruhe zu bewahren und natürlich vorausschauend zu fahren. Dies machen beide ganz hervorragend!“, sagt Jens Klose, Leiter der VHH-Fahrschule. Er bescheinigt seinen neuen Schützlingen damit echtes Talent.

„Wir haben allerhöchsten Respekt vor der täglichen Arbeit unserer Busfahrerinnen und Busfahrer. Nun können wir uns noch besser in sie hineinversetzen“, erläutert Toralf Müller seine Motivation, den Busführerschein zu machen.

 

VHH-Geschäftsführer Toralf Müller ist nun auch hinter dem Bus-Lenkrad anzutreffen

VHH-Geschäftsführer Toralf Müller ist nun auch hinter dem Bus-Lenkrad anzutreffen

 

Einblicke in die Arbeitssituation

„Wir möchten ein besseres Verständnis und einen Einblick in die Arbeitssituation des Fahrdienstes bekommen. Sofern es unsere Zeit zulässt, werden wir immer mal die eine oder andere Fahrt im regulären Betrieb übernehmen“, unterstreicht auch Nora Wolters.

Dass ihre Chefs nun hinter dem Lenkrad anzutreffen sind, kommt bei der VHH-Belegschaft gut an. In der internen Kommunikationsplattform Aktuell+ hinterließen zahlreiche Mitarbeiter*innen ihre Glückwünsche zur bestandenen Führerscheinprüfung: „Eine grandiose Entscheidung. Vielleicht öffnet es Einblicke, die man vom Büro der Geschäftsführung aus sonst nie bekommen hätte“, so die einhellige Meinung.