1,8 Millionen Euro für die Ausrüstung des VHH-Betriebshofs in Bergedorf

Die VHH geht einen großen Schritt in Richtung Zukunft. Norddeutschlands zweitgrößtes Busunternehmen hat das Ziel auf Hamburger Gebiet ab 2020 ausschließlich Elektrobusse zu beschaffen. Ab 2030 soll die Umstellung auf Elektromobilität abgeschlossen sein.

Unterstützung gibt es jetzt vom Bundesverkehrsministerium, das Fördermittel in Höhe von insgesamt 8,6 Millionen Euro für ein Pilotprojekt bewilligt hat. Mit diesem soll erstmals ein Konzept zur systematischen Umsetzung von Ladeinfrastruktur für komplette Busbetriebshöfe erarbeitet werden. 1,8 Millionen Euro davon fließen an die VHH für die Ausrüstung des Betriebshofs in Bergedorf. Die Hamburger Hochbahn AG bekommt 6,4 Millionen für die Umrüstung des Busbetriebshofs Gleisdreieck und die Helmut-Schmidt-Universität erhält 400.000 Euro für die wissenschaftliche Begleitforschung.

Übrigens: Der Betriebshof in Bergedorf ist der erste von insgesamt zwölf VHH-Betriebshöfen, der für die Zukunft fit gemacht wird. Neben der neuen Ladeinfrastruktur entsteht dort derzeit auch Deutschlands erste Elektrobus-Werkstatt, welche bereits im Sommer dieses Jahres in Betrieb genommen werden soll. Die VHH investiert rund zehn Millionen Euro in die moderne Werkstatt, die speziell auf die Wartung und Instandsetzung von Elektrobussen ausgelegt ist.